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Baustopp an der BAB 14 Magdeburg-Schwerin!

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg stoppt Baufeldfreimachung für den A 14- Abschnitt VKE 1155// BUND bedauert, dass erst seine Klage zu dieser Einsicht des Ministeriums geführt hat. 

Magdeburg, 2011-12-13: In einem Schreiben vom 4.4.2013 teilte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg dem BUND Brandenburg e.V. mit, dass es die DEGES (Vorhabensträger) aufgefordert hat, die derzeit laufenden Maßnahmen zur Baufeldfreimachung für den A 14- Planabschnitt VKE 1155 mit sofortiger Wirkung einzustellen. Das Ministerium bezieht sich mit dieser Entscheidung auf eine entsprechende Klage des BUND, welche am 23.4.2013 vor dem Bundesverwaltungsgericht im Eilverfahren entschieden werden wird. 

Oliver Wendenkampf, Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen-Anhalt e.V. und Koordinator des Verfahrens für den Gesamtverband BUND e.V. kommentiert diesen Schritt des brandenburgischen Verkehrsministeriums wie folgt: „Es ist zu begrüßen, dass die Bundesrepublik Deutschland als Bauherr und das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft als Planfeststellungsbehörde jetzt zusagen, die Arbeiten zunächst einzustellen. Erschreckend ist allerdings, dass beide sich über Monate einfach über den Planfeststellungsbeschluss hinweg gesetzt und Tatsachen geschaffen haben, indem große Wälder abgeholzt wurden, ohne dass die festgesetzten, vorgezogenen naturschutzrechtlichen Vermeidungsmaßnahmen (sogen. CEF-Maßnahmen) realisiert wurden. Sie haben damit großen Schaden an der Natur angerichtet und gegen geltendes Planungsrecht verstoßen. Erschreckend ist auch, dass der BUND wieder einmal das Bundesverwaltungsgericht anrufen musste, um einen Baustopp zu erreichen.“ 

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 71 55 064

 

Energie- und Klimaschutzprogramm der Landeshauptstadt Magdeburg

Hinter verschlossenen Türen aber dafür ohne konkrete Zielvorgaben / BUND kritisiert fehlende Beteiligung der Öffentlichkeit und der anerkannten Naturschutzverbände, sowie fehlende konkrete Zielvorgaben konkrete Umsetzungsschritte 

Magdeburg, 2013-03-12:“ Liest sich schön, wird aber weder Wirksamkeit entfalten noch auch nur ansatzweise umgesetzt werden können“, so das Fazit des Sprechers des BUND Magdeburg, Oliver Wendenkampf. 

Finanzierungsvorbehalte, wenig bis gar nicht konkrete Ziele und die große Bedeutung der aktiven Mitarbeit der Öffentlichkeit kennzeichnen das heute im Ausschuss für Umwelt und Energie vorgestellten Energie- und Klimaschutzkonzept 2013 – 2015.Eine Antwort auf die Frage, wie die breite Öffentlichkeit und/oder  beispielsweise die anerkannten Naturschutzverbände dazu gewonnen werden sollen „sich aktiv an der Umsetzung des Konzeptes zu beteiligen“ blieb die Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg bislang schuldig. Eine Frage, die sich umso mehr stellt, als weder die Öffentlichkeit noch die anerkannten Naturschutzverbände bei der Erstellung des „Konzeptes“ eingebunden wurden und erst im Nachgang beteiligt werden sollen und gleichzeitig auf die „freiwillige Selbstverpflichtung“ der Bevölkerung bei der Umsetzung des Konzeptes gesetzt wird.

Auch eine Antwort auf die Frage, wie das Ziel bis zum Jahr 2050 die Emissionen klimarelevanter Gase - im Vergleich zum gegenwärtigen Zeitpunkt - um mehr als 50 Prozent zu reduzieren und das als wichtig benannte Zwischenziel  - den Ausstoß klimarelevanter Gase bis 2020 um mehr als zwei Drittel gegenüber 1990 bzw. rund 25 Prozent gegenüber 2007 zu reduzieren – erreicht werden kann und soll, bleibt das 58 Seiten Konzept ebenfalls schuldig. 

„Ohne über allzu große seherische Fähigkeiten zu verfügen, liegt“, so Wendenkampf abschließend, „die Vermutung nahe, das den geschriebenen Worten wenig, vermutlich zu wenig konkrete Taten folgen werden und die übergeordneten Reduktionsziele bis 2020 und 2050 atemberaubend verfehlt werde“.

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 71 55 064 

Frühlingserwachen: 1. Bio-Abendmarkt in 2013 auf dem Moritzhof

Endlich ist es wieder soweit! Am 13. März findet ab 16 Uhr der erste Bio-Abendmarkt des Jahres 2013 statt. 
Zum Thema „Frühlingserwachen“ dreht sich bei uns alles um das anstehende Frühjahr – Lassen Sie sich überraschen!

Unsere Bio-Landwirte, -Gärtner und -Hersteller bieten in gemütlicher Marktatmosphäre bis 20 Uhr im  Kulturzentrum Moritzhof am Moritzplatz 1 ihre Produkte an.Die  regionalen Bio-Händler haben Gemüse, Obst, Ziegenkäse, Imkereiprodukte, Eier, Tee aus eigenem Kräuteranbau, Nudeln, Fleisch- und Backwaren, Marmeladen, Senf, aber auch Gefilztes und vieles mehr im Angebot! Unsere Anbieter halten kleine Kostproben ihrer Erzeugnisse für Sie bereit und geben Ihnen gerne Tipps und Rezepte für die Zubereitung.
Alle Produkte wurden nachhaltig erzeugt und die Anbieter treten persönlich für die Qualität der von ihnen verkauften Produkte ein und beantworten gerne Ihre Fragen dazu.
Kreativ geht’s auch zu: Kinder können Ostereier bemalen und Osterlämmer basteln. Schauen Sie vorbei!

Die Bioabendmärkte sind Teil des länderübergreifenden Projekts „Mit Bio durch Stadt und Land“. Auf insgesamt 200 Veranstaltungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt werden Fragen rund um Bio-Lebensmittel und den ökologischen Landbau beantwortet. Im Mittelpunkt stehen dabei Besonderheiten, Richtlinien, Kontrollen und Kennzeichnungen der Bio-Branche. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).
Weitere Informationen zum Ökolandbau und zu Bio-Lebensmitteln gibt es unter www.oekolandbau.de und www.bio-siegel.de.

Die weiteren Termine für  die Bio-Abendmärkt 2013 in Magdeburg auf dem Moritzhof sind: 15. Mai, 14. August und der 16. Oktober. 



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