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LESERBRIEF: Webel will Autobahnklagen eindämmen, Volksstimme, 17.8.2013

Oha, da hat Verkehrsminister Webel einiges gründlich missverstanden:

  1. Der BUND Sachsen-Anhalt e.V. hat bereits seit 1998 eine umsetzbare, finanzgünstigere und effektivere Alternative zur BAB 14 (Hosenträger-, bzw. X-Variante) angeboten. Den bedarfsgerechten Ausbau der Bundesstraßen B 71, B189 und B 71 (inkl. Ortsumfahrungen).
  2. Der BUND Sachsen-Anhalt e.V. sucht seit 1998 das konstruktive Gespräch mit dem Landesverkehrsministerium, bislang ohne Erfolg.
  3. Der BUND Sachsen-Anhalt e.V. IST direkt vom Autobahnbau betroffen.  Er fungiert in diesem Zusammenhang als „Anwalt der Natur“ und das im Auftrag von EU- Bundes- und Landesgesetzgeber. Das mag Minister Webel nicht passen, ist aber so.
  4. Das Klagerecht für anerkannte Natur- und Umweltschutzverbände ist nicht „weitgehend“ und muss nicht eingeschränkt werden, sondern ist bereits eingeschränkt und war im Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Jahre 1998 (war deutlich weitgehender als heute).
  5. Der BUND Sachsen-Anhalt e.V. ruft nicht zum Gesetzesbruch (z.B. Bundesverkehrswegeplan, BAB 14) auf, sodnern im Gegenteil, zum Einhalten von Gesetzen. Und dazu gehört eben auch, dass diese Gesetzes- und Rechtsprechungskonformen umgesetzt werden. Und nichts anderes läßt der BUND Sachsen-Anhalt derzeit überprüfen. Im Zusammenhang mit der Ortsumfahrung Colbitz gab der Vorhabensträger (DEGES im Auftrag der Bundesregierung) selbst zu, das der geplante Bauabschnitt stellenweise nicht rechtskonform war und änderte seinen Antrag entsprechend um. Was dazu führte, dass der BUND Sachsen-Anhalt e.V. seine Klage zurück zog (außergerichtlicher Vergleich) und in intensivem Gespräch auch mit Minister Webel auf Möglichkeiten der schnellen, finanzsparenden und effektiven Umsetzung hinwies.

All das weiß Minister Webel, argumentiert in der Öffentlichkeit aber anderes. Ob das repräsentativ für den Stil seiner Partei im Umgang mit der Öffentlichkeit ist, wird eben diese selbst beurteilen. Im Bewußtsein an die juristische Niederlage und die ausbleibenden Zuschüsse aus der Europäischen Union und von der Bundesregierung aber im übertragenen Sinne wie ein enttäuschtes Kleinkind mit dem Fuß aufzustampfen und einen Politikstil des deutschen Kaiserreiches einzufordern ist deutlich unter dem Niveau eines modernen Politikstils. Der Demokratie sei dank, wird eben nicht immer das umgesetzt, was sich ein Mitglied der politischen Führung so wünscht, sondern das, was im Rahmen der bundesrepublikanischen Gewaltenteilung demokratisch umsetzbar ist. Auch, wenn es z.B. Minister Webel nicht passt.   Aber egal, auch mit dieser verbalen Entgleisung des Ministers werden die Wählerinnen und Wähler in diesem Lande umzugehen wissen.  

Oliver Wendenkampf, mobil (für Rückfragen): 0160 7155064

Bio-Abendmarkt: Öko-Grillabend auf dem Moritzhof

Fleischeslust + aufgespießt – „Öko grillt alles“

Grillen mit Genuss – lecker, abwechslungsreich und gesund..

Mit einer genussvollen Grillparty findet am 14. August von 16 bis 20 Uhr der diesmalige Bio-Abendmarkt auf dem Moritzhof in Magdeburg statt. Unter dem Motto „Öko grillt alles“ sollen neben Steak und Würstchen auch andere Produkte wie z.B. mediterraner Grillkäse und Gemüse ihren Weg auf den Grill finden.

In gemütlicher Marktatmosphäre bis 20 Uhr im  Kulturzentrum Moritzhof am Moritzplatz 1 bieten unsere Bio-Landwirte, -Gärtner und -Hersteller ihre Produkte an. Sie haben Ziegenkäse, Imkereiprodukte, Eier, Nudeln, Fleisch- und Backwaren, Aufstriche, Senf und vieles mehr im Angebot! Das Gemüseangebot wird diesmal vom Gartenbau Weißmeyer, einem Biohof mit regionalem und saisonalem Gemüse übernommen. 
Unsere Anbieter halten kleine Kostproben ihrer Erzeugnisse für Sie bereit und geben Ihnen gerne Tipps und Rezepte für die Zubereitung.
Alle Produkte wurden nachhaltig erzeugt und die Anbieter treten persönlich für die Qualität der von ihnen verkauften Produkte ein und beantworten gerne Ihre Fragen dazu.

Am Infostand von BUND und der Biohöfegemeinschaft erfahren Sie interessante Fakten über den Anbau von Bio-Lebensmitteln und nachhaltigem Leben. Außerdem wird der BUND im kleinen Kinosaal des Moritzhofes  „We feed the world", ein Film über die Produktion von Lebensmitteln zeigen und wieder zum Candle-Ligth-Dinner einladen…

Die BioAbendmärkte sind Teil des länderübergreifenden Projekts „Mit Bio durch Stadt und Land“. Auf insgesamt 200 Veranstaltungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt werden Fragen rund um Bio-Lebensmittel und den ökologischen Landbau beantwortet. Im Mittelpunkt stehen dabei Besonderheiten, Richtlinien, Kontrollen und Kennzeichnungen der Bio-Branche.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Weitere Informationen zum Ökolandbau und zu Bio-Lebensmitteln gibt es unter www.oekolandbau.de und www.bio-siegel.de.

Die weiteren Termine für  die Bio-Abendmärkte in Magdeburg sind:
auf dem Moritzhof am 16. Oktober – Erd-Apfel-Fest
on Tour am 21 + 22 September – Landeserntedankfest im Elbauenpark und
             am 29. September -  Ernte Fest in Rabensol

Für Rückfragen: Daniela Heyer, 0391 – 56 30 78 16  oder 
                          Dirk Werner, 039050 – 22 27



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