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Regionaler Bauernmarkt im Waldgasthof Rabensol

Letzter Markt am 04.05.2014  ab 11.00 Uhr

Am 04.05.2014 begrüßen wir Sie zum letzten Mal ganz im Zeichen von regionalen, biologischen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf dem Waldgasthof in Rabensol.
Der Betreiber wird dieses Objekt nicht weiterführen und lädt daher letztmalig  zu einem regionalen Bauern- und Biomarkt ein. Wir möchten Gäste und Besucher noch mal herzlich zum fröhlichen Markttreiben einladen.

Verbinden Sie den Ausflug  in die kulinarischen Köstlichkeiten der Region mit einem Spaziergang durch Europas größten Lindenwald und nutzen Sie das reichhaltige Angebot des regionalen Bauern- und Biomarktes.

Neben der gutbürgerlichen Küche des Waldgasthofes Rabensol erwartet Sie in gemütlicher Marktatmosphäre ein vielfältiges Angebot:

- Imkereiprodukte
- umfangreiches Angebot an Obst und Gemüse aus Altmark und Börde
- Große Auswahl an Backwaren von der Bäckerei Düsedau
- Shiitakepilze aus der Magdeburger Pilzmanufaktur (Bio-Abendmarkt on Tour)
- Gärtnerei Sommermeier mit Blumen und Pflanzen für Wohnung und Garten
- frischer Spargel
- Wurst- und Fleischwaren
- Kräuter und Tee
- Glinder Ziegenhof mit Käse (Bio-Abendmarkt on Tour)
- ausgesuchte Schnäpse und Liköre
- Colbitzer Biere
- handgefertigte Steinfiguren
- hochwertiges Holzspielzeug
- Korbwaren
- hausgemachte Marmeladen und Fruchtpürees
- Infostand des BUND Sachsen-Anhalt e.V. mit einem Candle Ligth Dinner
  (Bio-Abendmarkt on Tour)
- einer Auswahl aus dem Sortiment des „Purpurstern“ z.B. Tücher, Kissen,
  Taschen und gefilzte Überraschungen (Bio-Abendmarkt on Tour)

Nachdem die Heidekönigin den Markt eröffnet hat werden Sie mit „Matzes Musik Mix“ im Laufe des Tages bestens unterhalten. Für die kleinen Besucher steht eine Hüpfburg zum toben bereit und am Kinderschminkstand erwartet Euch Simone.
Kulinarisch werden Sie auf dem regionalen Bauern- und Biomarkt mit herzhaft würzigem Grillgut, ofenfrischem Blechkuchen und Broten, gutem Kaffee und frischgezapftem Bier versorgt.
Bei unserem Candle Ligth Dinner und an unserem Infostand erfahren Sie interessante Fakten über den Anbau von Bio-Lebensmitteln und nachhaltigem Leben.

Nutzen Sie Ihren freien Sonntag, um sich in gemütlicher Marktatmosphäre bei uns zu informieren und sich mit frischen und gesunden Lebensmitteln einzudecken. Alle Standbetreiber  und Hersteller werden gern Ihre Fragen beantworten und geben auch Tipps für die Zubereitung.

Weitere Informationen zum Waldgasthof Rabensol unter www.rabensol.de.
Ihr ABC  Catering Team ( www.abc-catering.org/ www.agenturb.org )
Informationen und den Veranstaltungsflyer finden Sie auf: www.bund-sachsen-anhalt.de

Geplante Photovoltaikanlage in Dessau-Haideburg

Die BUND-Kreisgruppe teilt mit, dass sie über die Landesgeschäftsstelle Sachsen-Anhalt des BUND auch zur zweiten Auslegung der Planungsunterlagen zur Photovoltaikanlage in Dessau-Haideburg wieder eine fachliche Stellungnahme abgegeben hat. Obwohl der BUND die Anlage auch weiterhin nicht grundsätzlich ablehnt fordert er insbesondere bei den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen deutliche Konkretisierungen, damit nachvollziehbar und verbindlich festgelegt wird, dass die geplanten Maßnahmen geeignet und ausreichend für den doch erheblichen Eingriff in das Planungsgebiet mit seinen teilweise streng geschützten Tierarten (insbesondere Schlingnatter, Zauneidechse) sind.

Der Erarbeitung der neuen Stellungnahme sind konstruktive Gespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung unter teilweiser Beteiligung des Investors und der von ihm beauftragten Gutachter vorangegangen. Der Vorsitzende der BUND-Gruppe Dr. Frank Brozowski sagt dazu: „Wir sind sehr froh darüber, dass die Kontakte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Umweltamtes und des Stadtplanungsamtes in dieser Angelegenheit konstruktiv verlaufen, auch wenn wir natürlich nicht immer einer Meinung sind.“

In der gerade abgelaufenen Woche hat das Projekt aus Sicht des BUND allerdings einen erheblichen Rückschlag erlitten. Mit dem Investor war seitens der Stadt vereinbart worden, dass er schon vor der endgültigen Baugenehmigung ökologische Ausgleichmaßnahmen auf der Fläche durchführen würde. Dazu gehört zum Beispiel die Errichtung zahlreicher Steinriegel als Rückzugsgebiete für die gefährdeten Reptilien. Zum Schutz der Tiere dürfen solche Arbeiten nur unter strikter Berücksichtigung spezieller Schutzmaßnahmen und mit einer ökologischen Baubegleitung durchgeführt werden. Leider haben der Investor bzw. die von ihm Beauftragten hier sämtliche Abmachungen ignoriert, so dass das städtische Umweltamt in der letzten Woche mehrfach einen sofortigen Baustopp der Maßnahmen anordnen musste.

Die Chance, die Ausgleichsmaßnahmen für die Reptilien zügig umzusetzen, wird wegen des Verhaltens des Investors und wegen des fortschreitenden Frühlings immer geringer. Darüber hinaus  hat der Investor auch in den aktuellen Planungsunterlagen gezeigt, dass er nicht gewillt ist, die mit dem Vorhaben verbundenen negativen Auswirkungen auf die Natur angemessen auszugleichen. So sollen für die dauerhafte Überbauung von ca. 7 ha Grünland insgesamt 29 Kopfweiden einmalig verschnitten werden.

Auch hierzu äußert sich Brozowski: „Wie man ein so sensibles Bauprojekt mit einem komplett uneinsichtigen Investor, der zwar ständig von verantwortlichem Handeln spricht, dann aber absolut verantwortungslos versucht, an den Abmachungen vorbei zu agieren und Umweltschäden nicht angemessen auszugleichen bereit scheint, zu einem vernünftigen Abschluss bringen soll, ist mir schleierhaft.“

Pressemitteilung der BUND-Kreisgruppe Dessau-RoßlauFür Rückfragen: Frank Brozowski

Tag der offenen Tür in der Franzigmark am 25.5.2014

Am 25.05.2014 laden der BUND Halle-Saalekreis, die Ökologie-Schule Halle und Juliane Schäfer mit ihrem Förderpädagogischen Reitverein „Zügelfrei“ zum Tag der offenen Tür in das Umweltzentrum Franzigmark ein.
Von 12.00 -18.00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm.

Um 12 Uhr präsentieren die Kinder des Reitvereins „Zügelfrei“ ihr Können in einer selbst ausgedachten Reitershow mit Kostümen und Musik. Von 13-15 Uhr können Kin-der in das Gelände der Franzigmark ausreiten (Preis: 5 Euro).
16.30 starten eine Kinder-Reitshow sowie eine Trick-Reitshow.

In der Ökoschule kann man Experimente zu alternativen Energien durchführen, lebende Tiere unter dem Binokular (Stereo-Mikroskop) beobachten und sich im Bogenschießen üben.
Außerdem gibt es Infos zur Honigbiene und bei geeigneter Witterung wird imkerliche Arbeit am Bienenvolk demonstriert. Schließlich können die Ziegen, Schafe und Kanin-chen gestreichelt werden.
Auf dem Programm stehen Führungen im Gewächshaus sowie im Schullandheim, Lehrer können auf Wunsch gleich Termine für Klassenfahrten vereinbaren.

Als Gäste zum Tag der offenen Tür des Umweltzentrums haben sich Wolfgang Rothe vom Waldorfjugendtreff Halle (WaJuT) mit einem Kletterparcours sowie der Zoo Halle angemeldet.

Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen, vegetarischen Happen, Biosteak und Biowurst vom Grill oder einem Bio-Bier gesorgt.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter folgender Nummer zur Verfügung 0345 68257606.

V.i.S.d.P.
Ralf Meyer
BUND-Regionalverband Halle-Saalekreis
Franzigmark 6
06193 Petersberg bei Halle
Ortsteil Morl/Alaune
mail@bund-halle.de

Verlängerung der neuen Strombrücke in Magdeburg

Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände vom beauftragten Ingenieurbüro nicht ernst genommen

Magdeburg, 2014-04-07: Mit Datum vom 28. März erreichte den BUND Sachsen–Anhalt e.V. ein Schreiben des von der Landeshauptstadt Magdeburg mit der Planung der Verlängerung des Neuen Strombrückenzuges beauftragten Ingenieurbüros, dem eine grobe Übersichtskarte und zwei Karten zur technischen Umsetzung der neuen Brücke und der Wiederlager. Verbunden mit der Bitte einer kurzfristigen Bearbeitung.

Weder ein Hinweis auf potentielle naturschutzrechtliche Belange (z.B. FFH Gebiet und/oder Arten), wasserrechtliche oder immissionsschutzrechtliche (Lärm, Luftschadstoffe, etc.) waren den „Unterlagen“ die den BUND Sachsen–Anhalt e.V. erreichten beigefügt.

Erst auf telefonische Nachfrage erhielt der Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen–Anhalt e.V., Oliver Wendenkampf, die Zusage, das die entsprechenden Unterlagen nachgereicht werden würden.

„Eine solche Art der Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange z.B. der anerkannten Naturschutzverbände“, so Oliver Wendenkampf, „zeigt wie wenig unzureichend die anerkannten Naturschutzverbände von der Landeshauptstadt Magdeburg und/oder deren Beauftragte Planungsunternehmen ernst genommen werden.“

Ein Umgang mit den Interessen der Bevölkerung und der gesetzlich mit der Wahrung der naturschutzrechtlichen Belange beauftragten Vereine, der wahrhafter Beteiligung Hohn spricht, aber für die Landeshauptstadt Magdeburg leider zum Alltagsgeschäft zu gehören scheint.
Auch im Verfahren zum Flächennutzungsplan „Schwaneberger Weg“, z.B. musste der BUND Sachsen–Anhalt e.V. leider feststellen, dass der entsprechende Umweltbericht mehr als unzureichend war.

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 7155064

Widerstand formiert sich - Mega Schlachthof in Bernburg unerwünscht

BUND Sachsen-Anhalt bietet Koordination des Widerstandes an

Magdeburg, 2014 -04 -04: Informationsveranstaltung des BUND Sachsen-Anhalt e.V. am 12. April 2014 im Bernburger Metropol Theater, die von der Bernburger Musikgruppe „Die Tagelöhner“ und dem Lied „Kornschwein“ eröffnet wird.

Im Anschluss an das Solidaritätskonzert der „Tagerlöhner“ wird gegen 18.00 Uhr die Landesvorsitzende des BUND Sachsen-Anhalt und stellv. Präsidentin des deutschen Naturschutzringes, Frau Undine Kurth mit einem Grundsatzreferat zum Thema industrielle Tierhaltung informieren. Anschließend wird ein Vertreter der BUND Ortsgruppe Weißenfels die im Widerstand gegen den Meagschalchthof Weißenfels der Fa. Tönnies gemachten Erfahrungen schildern und die Initiatorin der Aufsehen erregenden Online Petition gegen den geplanten Megaschlachthof in Bernburg, Lucia Grün, ihre Beweggründe und Erfahrungen berichten.

Die Moderation des Abends liegt bei Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des BUND in Sachsen-Anhalt.

„Neben den Menschen aus Bernburg und Umgebung, sind natürlich auch und ganz ausdrücklich der Bürgermeister der Stadt Bernburg und die Stadträte zu unserer Informationsveranstaltung eingeladen“, so Oliver Wendenkampf. „Letztendlich sind es eben diese Stadträte, die es in der Hand haben, Schaden von ihren Wählerinnen und Wählern und den Menschen der umliegenden Region fern zu halten, oder eben wegen windiger Argumente und leerer Versprechungen des Investors enormen Schaden nach Bernburg und die Region zu holen“. 

15.000 Schweine pro Tag und an 365 Tagen im Jahr sollen in Bernburg geschlachtet werden. Dagegen mutet sich der Schlachthof in Halberstadt mit 800 Tieren am Tag geradezu mickrig an und selbst der Schlachthof in Weißenfels mit genehmigten 12.000 Tieren pro Tag verliert im Angesicht des in Bernburg geplanten Giganten an Bedeutung.

Insgesamt würden mit dem Bau des Schlachthofes Bernburg zu der bereits in Sachsen-Anhalt umgesetzten Schlachtkapazität von 17 Millionen (Weißenfels + Halberstadt) geschlachteten Schweinen pro Jahr weitere 20 Millionen Schweine dazukommen. Und, wo sich bereits jetzt die Frage stellt, wer braucht bei all den Schweinen die schon heute geschlachtet werden diese knapp 37 Millionen Schlachtschweine pro Jahr und wie werden diese durchs Land transportiert? 

Diese und andere Fragen werden am 12.04.2014 im Bernburger Metropol diskutiert und gemeinsame Aktivitäten gegen diesen unnötigen Schlachthof verabredet.

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 7155064

Neuer „Wanderweg“ für die Wildkatze

Pflanzung eines Wildkatzenkorridors bei Sangerhausen ab dem 08.04.14

Petersberg, 31.03.14 – Vom 8. bis 11. April 2014 pflanzt der BUND Halle-Saalekreis, Projektbüro „Wildkatze & Co“, entlang der Helme bei Sangerhau-sen einen sogenannten grünen Korridor aus Bäumen und Büschen. Damit sollen Wildkatzengebiete miteinander verknüpft und das Überleben der bedrohten Waldbewohnerinnen gesichert werden.

Sind durch die Zerschneidung der Landschaft auch in Sachsen-Anhalt stark gefährdet: Wildkatzen (Foto: Gernot Pohl).

Aus mehr als 250 einheimischen Bäumen und Sträuchern, darunter Erle, Weide, Haselnuss und Pfaffenhütchen, wird ein ca. ein Ki-lometer langer und ein Meter breiter Korridor angelegt. Dieser soll den seltenen Wildkat-zen ermöglichen, zwischen dem Helme-Fluss und Allstedt zu wandern und sich so neue Lebensräume zu erschließen und Fortpflanzungspartner zu finden. Denn durch Straßen wie die A 71 und Ackerflächen ist die Landschaft zerschnitten, die Wildkatzengebiete von-einander isoliert. Die Pflanzflächen an der Kleinen Helme nahe Niederröblingen werden vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt zur Ver-fügung gestellt. Gepflanzt wird von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr. Das Wild-katzen-Team freut sich über freiwillige Helfer; Spaten sollten selbst mitgebracht werden.

Die Aktion findet im Rahmen von „NATURA 2000 – Rettungsnetz für Wildkatze & Co“ statt, eines EU-geförderten und vom BUND Halle-Saalekreis seit 2012 koordinierten Ar-tenschutzprojektes. Ziele dieses Vorhabens sind unter anderem, die Bestände der Wild-katzen im südlichen Sachsen-Anhalt zu erfassen, ihre Lebensräume zu bewerten und konkrete Schutzmaßnahmen wie etwa Korridorpflanzungen durchzuführen. Auskünfte werden gerne über die unten erwähnten Kontaktmöglichkeiten gegeben.

Kontakt
Dipl.-Ing. (FH) Markus Gottschild und Dipl.-Ing. (FH)
Tobias Ernst | Projektbüro Wildkatze & Co | BUND Regional-verband Halle-Saalekreis | Umweltzentrum Franzigmark | Franzigmark 6 | 06193 Petersberg bei Halle OT Morl/Alaune |
Tel.: 0345 68257608 und 0152 34 17 75 09 |
wildkatze&co@bund-halle.de | www.bund-halle.de



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