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A 14 Sachsen–Anhalt wird immer unwahrscheinlicher

BUND Sachsen–Anhalt e.V. sieht sich in seinen Prognosen bestätigt / Neue Prognosen zum BVWP 2013 bestätigt deutlich zurückgehende Güterverkehrsströme für Sachsen–Anhalt

Magdeburg, 23.Juni 2014: Aktuelle Verkehrsprognose des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2013 bestätigen BUND Warnungen:
Zitat aus der neuen Verkehrsprognose für den BVWP 2013 (Seite 10):
„Regionale Struktur der Verkehrsentwicklung:

Von allen Bundesländern wächst der Güterverkehr bedingt durch den Seehafenumschlag am stärksten in den Hafenstädten Hamburg und Bremen. Aufgrund der im Ausgangszustand großen Bedeutung von Massengütern, die sich nur unterproportional entwickeln bzw. sogar regional teilweise zurückgehen können, sinken die Güterverkehre der Länder Sachsen-Anhalt und des Saarlandes. Auch nimmt bedingt durch die schwächere Wirtschaftsentwicklung der Güterverkehr in den ostdeutschen Bundesländern (mit Ausnahme von Berlin) nur verhalten zu, in  Thüringen gar nicht.“

Dazu Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des BUND e.V. in Sachsen–Anhalt: „Glaubt man dieser aktuellen Güterverkehrsprognose des BVWP wird die Straßengüterverkehrsleistung lediglich um maximal 39% wachsen und nicht wie von den A 14 Planern prognostiziert um 80%. Erfahrungsgemäß wird sich aber auch diese halbierte Wachstumsprognose faktisch nochmals um die Hälfte reduzieren und damit das bereits heute ungünstige Kosten- / Nutzenverhältnis für den Bau der geplanten BAB 14 noch weiter verschlechtern. Wie lange damit das irrationale Festhalten an den A 14 (Nord) Plänen politischen Bestand haben kann und wird, bleibt bei fehlender EU Kofinanzierung der Phantasie der LandespolitikerInnen in Sachsen–Anhalt überlassen.“

In der Tat, hatte der BUND Sachsen–Anhalt e.V. auf diesen Umstand bereits mehrfach (u.a. auch gegenüber dem 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig) hingewiesen.

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 7155064

Kein Mega-Schlachthof in Bernburg

BUND und Bürgerinitiative Bernburg danken der Bevölkerung
Gemeinsamer Widerstand der betroffenen Bevölkerung mit dem BUND und zahlreichen weiteren UnterstützerInnen bewahrt Bernburg vor einem Desaster

Bernburg, 11.Juni 2014: Der zu erwartende ansteigende Widerstand aus der Bevölkerung war, so die Aussage der italienischen Unternehmensgruppe Pini, der Grund für deren Rückzug vom Standort Bernburg. Eine Aussage, die belegt, dass auch in Sachsen–Anhalt nicht mehr ohne eben diesen gut organisierten Widerstand verwaltungshandeln „durchgedrückt“ werden kann und das Hoffnung gibt für den Widerstand gegen industrielle Tierhaltung und –verarbeitung überall im Land.

Auch Prof Erich Buhmann vom Bernburger Montagsforum bezeichnet diese Entscheidung aus Italien als einen „sehr guten Tag für Bernburg“. Und er hat Recht damit.

Mit dieser Entscheidung der Unternehmensgruppe Pini ist endlich der Weg frei gemacht für die Ansiedlung zukunftsfähiger Unternehmen aus zukunftsfähigen Branchen, die jetzt das zur Verfügung stehende Gelände nutzen können um positive Impulse aus Bernburg für Bernburg zusetzen.
Der BUND Sachsen–Anhalt sagt diesen Unternehmen seine ausdrückliche Unterstützung zu.

„Diese Entscheidung aus Italien“,  so Konstantin Müller, Sprecher der BUND Ortsgruppe Bernburg, „ist aber auch ein anderes Zeichen mehr als deutlich gesetzt: Widerstand ist machbar und kann erfolgreich geführt werden. Gemeinsam, koordiniert, effektiv und deutlich“.

Nachdem damit das Bürgerbegehren de facto erfolgreich war, ist nun wieder der Stadtrat gefragt und eben dieses als Erfolgreich anzuerkennen und damit den BürgerInnen den Gang zur Wahlurne und den SteuerzahlerInnen insgesamt, die Kosten für den Urnengang und die Auszählung zu ersparen.

Für Rückfragen:
Konstantin Müller
Erich Buhmann


Anhängend eine Auswahl der Informationsveranstaltungen zum Thema Fleischindustrie und Bernburg


Sa
14.06.2014,
19:00 Uhr – Hotel Wien, Krumbholzstraße 18-19

DANKE AN DIE BERNBURGER –
JETZT GEHT ES UM DAS ENTGÜLTIGE AUS FÜR DIE SCHLACHTHOF PLÄNE

Fest zum Dank an die vielen Bernburger die sich im zur Aufklärung zum Großschlachthof engagiert haben.

Information zum Gesellschaftlicher Widerstand gegen globalisierte Fleischkonzerne am Beispiel der Pini Bresaole Gruppe.
Gäste aus den verschiedenen Pini Standorten werden erwartet, Vertreter von Parteien sind herzlich eingeladen.

Moderation und Organisation: Konstantin Müller
Veranstalter: BUND Ortgruppe Bernburg, Bürgerinitiative und Jugendkulturinitiative

Mo 23.06.2014,
19:00-20:30 Uhr - Bungehörsaal, Altes Rathaus Bernburg

Perspektiven für die Fleischerzeugung in Sachen-Anhalt, auf Grundlage der Untersuchungen des Fleischatlas 2014
Impulsreferate und Podiumsdiskussion zur Industriellen Tierhaltung
NN Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt  (MLU) (angefragt)Reinhild Benning, BUND

Moderation Prof. Erich Buhmann und Maria Zahn
Veranstaltung Wurzelwerk, Bernburger Montagsforum und  BUND


Fr 27.06.2014
14:00-17:30 Uhr, Theaterwiese, Schlossgarten Straße
Familienfest der Bürgerinitiative mit Künstlern

Fr 27.06.2014
17:30-19:00 Uhr, Metropol, Schlossgarten Strasse
Entwicklung der Fleischindustrie in Deutschland

Fachvortrag mit Podiumsdiskussion: Matthias Brümmer, Geschäftsführer Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG Oldenburg/Ostfriesland
NN, Verband der Ernährungswirtschaft e.V., Hannover

Moderation: Ulrich Wittstock, Journalist, Magdeburg

Organisation: Prof. Erich Buhmann BUND


Fr 27.06.2014
19:00- 22:00 Uhr, Theaterwiese, Schlossgarten Straße
Konzert der Tagelöhner zum Vorabend des Schloßbergfestes



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