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Umweltbildung in Sachsen - Anhalt

BUND: Umweltbildung braucht keine neuen Schwerpunkte und Evaluationen, sondern breite, langfristige und institutionelle Grundsicherung

Magdeburg, 2014-10-15: Mit großer Enttäuschung quittiert der BUND Sachsen – Anhalt den aktuellen Antrag der Regierungskoalition „Umweltbildungszentren und Ökologiestationen langfristig entwickeln“.

Bei dem vorliegenden Antrag, so Landesgeschäftsführer Oliver Wendenkampf, BUND Sachsen – Anhalt e.V., „handelt es sich einmal mehr um ein unverbindliches Lippenbekenntnis getragen von zweifelhafter Sachkunde und fehlender Zukunftsorientierung“.
Denn:
Während auf der einen Seite von Entwicklung von neuen Schwerpunkten aus Sicht der Landesregierung gesprochen wird, scheint die Landesregierung den eigenen Runderlass des Kultusministeriums und des Umweltministeriums aus dem Jahre 2001 nicht mehr zu kennen, in denen eben diese Schwerpunkte sehr gut dargestellt sind.


Der BUND, so Landesvorsitzender Ralf Meyer, begrüßt grundsätzlich den Einsatz von EU- und Bundesmitteln zur Finanzierung der Zentren und Stationen, mahnt aber eine institutionelle Grundsicherung durch langfristig bereit gestellte Landesmittel an. Zudem, so Meyer, „wird offenbar verkannt, dass ein großer Teil der außerschulischen Umweltbildung auch von freien Trägern jenseits von Ökologiestationen und Umweltzentren umgesetzt wird, somit auch hier erheblicher Finanzierungsbedarf besteht.“

Ungeachtet dessen darf auch die schulische Umweltbildung nicht Sparzwängen zum Opfer fallen, Personalkürzungen wie unlängst an der Öko-Schule Ronney gefährden die erfolgreiche Arbeit von mehr als zwei Jahrzehnten.


„Budgets an den Schulen für außerschulische Projekte und Ganztagsangebote müssen durch Langfristigkeit und das Streichen von überflüssigen Einschränkungen für freie Träger und Experten aus Zentren attraktiver gestaltet werden. Davon würde auch die Umweltbildung als Ganzes profitieren“, so der BUND-Landesvorsitzende weiter.

Zum Stand und den Perspektiven der außerschulischen Umweltbildung in Sachsen – Anhalt brachte im Zuge des heutigen Werkstatt-gespräches der SPD Landtagsfraktion ebenso wenig Neues.
Einzig die Referenten des Umweltbundesamtes, Frau Martina Eick, zeigte in Ihrem improvisierten Vortrag was die Umweltbildung zukunftsfähig macht:
Institutionelle Förderung (weg von der Projektförderung), Projektförderung nur für auch methodisch innovativen Projekte und nicht für Maßnahmen die andernorts schon seit 20 Jahren umgesetzt werden.

Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 71 55 064

Bio-Abendmarkt: Erd-Apfelfest auf dem Moritzhof

Kartoffeln und Äpfel mit Genuss – lecker, abwechslungsreich und gesund…

Mit dem Erd-Apfel-Fest findet am 15. Oktober von 16 bis 20 Uhr der letzte Bio-Abendmarkt des Jahres 2014 auf dem Moritzhof in Magdeburg statt.
Wir wollen Sie kulinarisch mit pikanten Kartoffel- und Apfelgerichten verwöhnen und Ihnen die Vielfalt der Früchte näher bringen.

In gemütlicher Marktatmosphäre bieten bis 20 Uhr im  Kulturzentrum Moritzhof am Moritzplatz 1 unsere Bio-Landwirte, -Gärtner und -Hersteller ihre Produkte an. Sie haben Ziegenkäse, Imkereiprodukte, Eier, Nudeln, Fleisch- und Backwaren, Aufstriche, Senf, Naturseifen und vieles mehr im Angebot!
Unsere Anbieter halten kleine Kostproben ihrer Erzeugnisse für Sie bereit und geben Ihnen gerne Tipps und Rezepte für die Zubereitung.

Alle Produkte wurden nachhaltig erzeugt und die Anbieter treten persönlich für die Qualität der von ihnen verkauften Produkte ein und beantworten gerne Ihre Fragen dazu.
Am Infostand von BUND und der Biohöfegemeinschaft erfahren Sie interessante Fakten über den Anbau von Bio-Lebensmitteln und nachhaltigem Leben.
Außerdem wird der BUND Sie wieder zum « Candle-Ligth-Dinner » einladen…

Die BioAbendmärkte sind Teil des länderübergreifenden Projekts „Mit Bio durch Stadt und Land“. Auf insgesamt 200 Veranstaltungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt werden Fragen rund um Bio-Lebensmittel und den ökologischen Landbau beantwortet. Im Mittelpunkt stehen dabei Besonderheiten, Richtlinien, Kontrollen und Kennzeichnungen der Bio-Branche.

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Weitere Informationen zum Ökolandbau und zu Bio-Lebensmitteln gibt es unter www.oekolandbau.de und www.bio-siegel.de.

Für Rückfragen:
Daniela Heyer, 0391 – 56 30 78 16  oder

Dirk Werner,    039050 – 22 27

Citytunnel Magdeburg

Kostensteigerung von 35 Mio auf 90 Mio Euro noch vor Baubeginn / BUND Magdeburg fordert den  Oberbürgermeister und/oder den Stadtrat auf jetzt endlich die Reißleine zu ziehen / Steuergelder müssen für die Bevölkerung und nicht für Prestigeobjekte des (einen oder anderen) Oberbürgermeisters ausgegeben werden.

Magdeburg, 2014-10-08
: Mit großer Bestürzung muss die Bevölkerung der Landeshauptstadt Magdeburg nunmehr feststellen, dass die seitens der Landesregierung als deutlich überhöht dargestellte BUND Prognose von 50 Mio Euro Baukosten von den aktuellen Prognosen der Landeshauptstadt Magdeburg noch um fast 100 % übertroffen werden.

Weitere Kostensteigerungen sind erfahrungsgemäß im Verlaufe der Bauzeit nicht auszuschließen.

Oliver Wendenkampf, BUND Landesgeschäftsführer, Sprecher der BUND Ortsgruppe Magdeburg  und parteiloser Stadtrat: “Seit Monaten müssen wir erleben, wie öffentliche Mittel (auch und gerade in der Landeshauptstadt Magdeburg) im sozialen und kulturellen, aber auch im zivilgesellschaftlichen und Natur- und Umweltbereich eingespart werden „müssen“, auf Kosten der MitarbeiterInnen und der Bevölkerung der Landeshauptstadt Magdeburg. Vor diesem Hintergrund ist weder die Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Stadträte, noch die exorbitante Kostensteigerung für den vermeidbaren Tunnel zu akzeptieren“.

Oliver Wendenkampf fordert in diesem Zusammenhang zudem endlich aus dem Tunnelprojekt auszusteigen, selbst wenn das Kosten verursachen würde. Da eben diese „Ausstiegskosten“ deutlich unter den Fortführungskosten liegen werden und die entsprechende Vertragsgestaltung einzig und allein im Verantwortungsbereich des Oberbürgermeisters liegt. Die Kosten für den Tunnel werden die Möglichkeit des dringend notwendigen Erstatzneubaus der Brücke über die Stromelbe/Zollelbe/Alte Elbe in weite Ferne schieben. Das Risiko, dass eben diese Brücke noch nicht fertiggestellt ist, wenn die maroden aktuellen Brücken nicht mehr nutzbar sein werden, ist groß.

Letztendlich ist die Durchfahrt durch die Eisenbahnüberführung östl. des Damaschkeplatzes nicht gefährdet, weil diese auf eigene Kosten (100%) der Bahn AG ohne Verschlechterung der Verkehrssituation erneuert werden kann und Baurecht gegenwertig vorliegt (Planfeststellungsbeschluss ist bereits Rechtskräftig).

Für Rückfragen:
Oliver Wendenkampf, 0160 - 71 55 064



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