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Gärtnern und Heimwerken

Holz

Nicht wenige Hölzer, die im Baumarkt als Baustoff und/oder als fertiges Produkt wie z.B. Gartenmöbel erhältlich sind, stammen aus Raubbau und/oder sind aus Tropenholz. Diese Produkte bzw. dessen Hersteller tragen zur Abholzung des Regenwaldes bei. Selbst manche Steine, mit denen wir unsere Auffahrt pflastern, stammen aus höchst fragwürdigen Quellen und aus Ländern, die es mit dem Arbeitsschutz und den Sozialstandards nicht so genau nehmen. Nutzen Sie daher Hölzer und Steine aus heimischen Quellen und/oder achten Sie dabei auf die folgenden Siegel:

FSC
Das FSC-Label wird an Holz- und Papierprodukte vergeben, die aus sozialer und ökologischer Waldbewirtschaftung stammen. Dabei werden drei verschiedene Label vergeben, die Aufschluss über die Produktzusammensetzung geben: 100 %, Mix –genau hinschauen, woraus der Mix besteht – und Recycled.

www.fsc-deutschland.de

PEFC
Wie das FSC-Label zeichnet das PEFC-Label Holz- und Papierprodukte aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft aus.
www.pefc.de

Win=Win |Fair Stone
Das Fair Stone Siegel wird nach sozialen und ökologischen Kriterien auf Natursteinimporte aus Schwellen- und Entwicklungsländern vergeben.
www.fairstone.win--win.de

Natureplus
Produkte mit diesem Label sind unbedenklich für die Gesundheit und aus umweltgerechter Herstellung.

www.natureplus.org

Blumenerde

Viele HobbygärtnerInnen greifen gerne auf die ihnen vertraute Blumen- oder Pflanzerde zurück. Doch oftmals verbergen sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde“ Produkte, die überwiegend aus Torf bestehen und deren Herstellung ganze Ökosysteme zerstört. Torf wird aus Mooren gewonnen. Für unseren heimischen Bedarf von jährlich 2,5 Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland und vermehrt auch im Baltikum und Russland Moore trocken gelegt, die seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten und gleichzeitig als Kohlenstoffspeicher eine große Bedeutung haben. Moore bedecken nur 3 % der Erde, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder unserer Erde. Nur intakte Moore sind in der Lage, Kohlenstoff zu speichern.

Mittlerweile gibt es alternative torffreie Produkte, die ähnliche bodenverbessernde Eigenschaften haben, und bei deren Herstellung Umwelt- und Moorschutz ernst genommen wird. Diese Gartenerden werden auf der Basis von Kompost, Rindenhumus und Holzfasern hergestellt und beinhalten je nach Hersteller Nebenprodukte wie Tonminerale (Wasser- und Nährstoffspeicherung), Xylit (pH-Wert) oder Phytoperis (Naturdünger). Teilweise gibt es sogar torffreie Erden, die mit dem entsprechenden RAL-Gütesiegel ausgezeichnet wurden. Der heimische Kompost  ist aber immer noch der beste Dünger und garantiert torffrei.

Achten Sie auf torffreie Blumenerde und leisten Sie einen sinnvollen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz.
Anbieter von torffreien Erden finden Sie im BUNDEinkaufsführer „Torffreie Erde“ unter: www.bund.net/torffrei



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BUND Sachsen-Anhalt Temine

Freitag bis Sonntag, 16.-18.6. BUND-Stand auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben, Lindenallee

 

Samstag, 17.6., Kreisgruppe Magdeburg Arbeitseinsatz im Ökogarten, ab 13.30 Uhr, mit anschließendem Grillen, Klosterwuhne

 

Sonntag, 9.7., Elbebadetag in Magdeburg, 12-17 Uhr, Cracauer Wasserfall

 

Mittwoch, 21.6., Sitzung des Landesvorstands, 17.15 Uhr, Landesgeschäftsstelle Magdeburg

 

Freitag, 23.6., LAK Energie, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

Donnerstag, 10.8., BioAbendMarkt, 16-20 Uhr, Schellheimer Platz

 

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