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Lebensmittel-Bewusstes Schlemmern!

„Du bist, was Du isst…“ - Durch unsere Nahrung nehmen wir Nährstoffe auf, ohne die das Wachstum neuer und die Regeneration geschädigter Körperzellen nicht möglich wäre. Ob wir uns fit, glücklich oder entspannt fühlen, hängt ja nun mal auch stark damit zusammen, WAS wir essen. Obst und Gemüse sowie Getreide kann der menschliche Körper am besten verarbeiten und verträgt Tierprodukte, Fett oder Zucker nur in Maßen. Manche Menschen vertragen zudem kein Gluten, das „Klebereiweiß“ in Weizen und anderen Getreiden. Verantwortlich für diese Symptome ist ein chronisch entzündeter Dünndarm. Dessen Schleimhaut reagiert - warum, ist unbekannt, aber übel ist es auf jeden Fall. Außerdem vertragen viele Menschen keine Lactose aus Milch und Milchprodukten, was die Betroffenen stark beeinträchtigt. Dazu kommen die vielen angeblichen und tatsächlichen „Lebensmittelskandale“: Keime im Hack und auf Putenfleisch, Glassplitter in Dips und Gemüsebrühe, Salmonellen in Pralinen, Dioxin in Eiern, Gammelfleisch, Pilzgifte in der Milch, EHEC, Pferdefleischbetrug, BSE, Ungeziefer im Brot, … Die Liste scheint so unendlich lang! Diese „Skandale“ führen zu großer Empörung - und sind oft genauso schnell wieder vergessen. Gekauft wird, was billig ist. Natürlich gibt es Standards, aber um die Verbraucher besser vor Gesundheitsgefahren und Täuschung zu schützen, fordert die Organisation Foodwatch wohl nicht umsonst eine Generalüberholung des Lebensmittelrechts. Und wie sieht es eigentlich aus mit den unreif geernteten Früchten, die dann um die ganze Welt geschickt werden? Ist unser Essen, polemisch gesprochen, nicht nur noch pure Chemie; mit Zusätzen und Schadstoffen verseucht? Was sind denn die Alternativen für gutes UND nachhaltiges Essen? Es macht also Sinn, dass wir uns hier etwas intensiver mit der Ernährung beschäftigen

Alles Bio oder was?

Wir sind große „Fans“ der Bio-Landwirtschaft, denn Voraussetzung für qualitativ hochwertige Lebensmittel ist ganz klar eine nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft und Verarbeitung. Und der ökologische Landbau ist eine besonders nachhaltige Form der Landwirtschaft und wirkt sich positiv auf Boden, Wasser, Luft und Klima aus, erhält und verbessert die Bodenfruchtbarkeit und die biologische Artenvielfalt. Kerngedanke der ökologischen Landwirtschaft ist ein möglichst geschlossener Betriebs- beziehungsweise Stoffkreislauf. Was bedeutet das? Pflanzenbau und Tierhaltung sind eng verbunden. Der Landwirt oder die Landwirtin sind bestrebt, auf ihrem Hof – soweit es geht – die benötigten Futtermittel für die Tiere selbst anzubauen. Wenn den Böden zusätzliche Nährstoffe zugefügt werden müssen, werden keine synthetischen Stickstoff- oder chemisch aufbereiteten Mineraldünger verwendet. Der Dung kommt von den eigenen Tieren und die Bodenfruchtbarkeit wird durch den Anbau von zum Beispiel Kleegras, Ackerbohne oder Lupine erhalten. Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet; der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut ist verboten. Die strengen Richtlinien für den ökologischen Landbau werden nach der EU-Verordnung Ökologischer

Lebensmittel

Landbau mindestens einmal jährlich kontrolliert. Die Bio-Bauern können sich darüber hinaus den Bio-Anbauverbänden anschließen und verpflichten sich dadurch, zusätzlich nach deren Richtlinien zu arbeiten, die in einigen Punkten noch strenger sind als die EU Verordnung. Auch bei der Verarbeitung wird auf Natur- und Umweltverträglichkeit geachtet. Nur etwa 40 Zusatzstoffe dürfen in Bio-Lebensmitteln eingesetzt werden. Das Bio-Siegel garantiert also, dass die Produkte frei sind von künstlichen Farbstoffen, künstlichen und naturidentischen Aromen oder synthetischen Süßstoffen. Die Behandlung mit ionisierender Strahlung ist auch tabu.

Die ökologische Landwirtschaft:

• verzichtet auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
• verzichtet auf leicht lösliche mineralische Stickstoffdünger
• verzichtet auf Wachstumsförderer oder den Anbau in Monokulturen
• verzichtet auf Agro-Gentechnik
• steht für artgerechtere Tierhaltung
• schützt Boden, Wasser und Luft
• hilft, die Artenvielfalt zu erhalten
• vermindert den Energieverbrauch und schont Rohstoffreserven
• bietet Sicherheit durch unabhängige regelmäßige Kontrolle
• schafft Transparenz bei der Erzeugung und Herstellung von Bio-Lebensmitteln.

Ökologische Lebensmittel

Die gleichwertigen Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gesetzlich geschützte Begriffe. Seit 2001 gibt es das deutsche staatliche Bio-Siegel. Mit diesem werden Produkte gekennzeichnet, die nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert wurden. Diese EU-weit gültigen Rechtsvorschriften garantieren einheitliche Mindeststandards für den ökologischen Landbau. Das Bio-Siegel steht neben dem Europäischen Biosiegel somit für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung.



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BUND Sachsen-Anhalt Temine

Freitag bis Sonntag, 16.-18.6. BUND-Stand auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben, Lindenallee

 

Samstag, 17.6., Kreisgruppe Magdeburg Arbeitseinsatz im Ökogarten, ab 13.30 Uhr, mit anschließendem Grillen, Klosterwuhne

 

Sonntag, 9.7., Elbebadetag in Magdeburg, 12-17 Uhr, Cracauer Wasserfall

 

Mittwoch, 21.6., Sitzung des Landesvorstands, 17.15 Uhr, Landesgeschäftsstelle Magdeburg

 

Freitag, 23.6., LAK Energie, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

Donnerstag, 10.8., BioAbendMarkt, 16-20 Uhr, Schellheimer Platz

 

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