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Fleisch

Für die Produktion von Fleisch wird sehr viel mehr Fläche benötigt als für die vergleichbare Menge an Gemüse oder Obst. Um den jährlichen Verbrauch der deutschen KonsumentInnen an Kartoffeln zu decken, benötigen wir etwa 15 m² pro Person; für Weizen etwas mehr als 100 m². Für den Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch in Deutschland sind aber über 1.000 m² Fläche nötig! Das liegt daran, dass wir Deutschen im internationalen Vergleich besonders viel Fleisch essen. Und obwohl in Deutschland ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche für den Futtermittelanbau genutzt wird – die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt etwa 16,9 Mio. Hektar – reicht diese für die benötigten Futtermittel nicht aus. Um also den Bedarf an agrarischen Produkten vollständig zu decken, wird eine zusätzliche Fläche von mehr als 6,8 Mio. Hektar im Ausland in Beschlag genommen. Die größten Flächenareale davon entfallen wiederum auf Futtermittel. Gerade für Soja als Tierfutter werden in Südamerika große Flächen des Regenwaldes abgeholzt und dafür unter großem Einsatz von Pestiziden und Herbiziden Monokulturen angelegt. Allein der Import von Soja und Sojaerzeugnissen verursacht einen virtuellen Nettoflächenimport von etwa 2,5 Mio. Hektar außerhalb der EU, vor allem in Brasilien und Argentinien. Um den Sojabedarf für in Deutschland konsumierte Fleischprodukte stillen zu können, müsste eine Fläche in der Größenordnung des Freistaates Sachsen vollständig mit Soja bebaut werden. (Natürlich wächst Soja in Deutschland nicht so gut…) Ein bewusster Fleischkonsum schützt daher nicht nur das Klima und die Tiere, sondern auch den Regenwald. Wer nicht gleich zur/m VegetarierIn oder VeganerIn werden möchte und nicht gerne auf Fleisch verzichtet, kann trotzdem etwas für die Umwelt tun: weniger, aber dafür hochwertiges Fleisch genießen. Gar kein Fleisch essen, ist für die Welt gesehen auch keine Lösung. Weidewirtschaft ist ökologisch sinnvoll – und Gras und Heu können wir Menschen nun mal nicht selbst essen. Die Tierhaltung ist in bestimmten Regionen, weltweit betrachtet, essenziell. Aber es geht darum, hier insgesamt weniger Fleisch zu essen – und vor allem nicht solches, ungewisser Herkunft. Es IST wichtig wie die Tiere gefüttert, gehalten und getötet werden. Die Tierhaltung nach den Regelungen der EU-Öko-Verordnung garantiert, dass Tiere nicht mit genetisch veränderten Pflanzen gefüttert werden, durch restriktivem Einsatz von Antibiotika und doppelten Wartezeiten bis zur Vermarktung Medikamentenrückstände im Fleisch fast ausgeschlossen sind und strengere Tierschutzstandards im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft eingehalten werden. Wenn die Fleisch produzierenden Betriebe zusätzlich noch Mitglied bei einem der Öko-Anbauverbände sind, gelten für die Haltung der Tiere nochmal strengere Tierschutzstandards. Alternativen zu Fleisch gibt es aus Tofu (Soja), Seitan (Weizeneiweiß), Tempeh (Soja), Lupinienprodukten (Samen von Süßlupinen) oder Quorn (fermentiertes Myzel).



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BUND Sachsen-Anhalt Temine

Samstag, 25.3. Vogelexkursion am Grünen Band, 14:00 Uhr, mit dem Ornithologen Olaf Olejnik (BUND), Altes Silo an der B248 nördl. Hoyersburg, 2,0 Std / ca. 3 km

 

'EarthHour'

Samstag, 25.3. zwischen 20:30 und 21:30 Uhr: Licht aus! und auch alle anderen unnötigen Stromverbraucher ausschalten.

 

Freitag, 31.3. Exkursion Gehupft wie gesprungen, 20:30 Uhr, mit dem Amphibien-Experten Ralf Knapp & Ute Machel (BUND), Am Sportplatz in Brietz, Gut für Kinder geeignet !!, 2,0 Std / ca. 1 km

 

Mittwoch, 19.4. Landesvorstandssitzung, ab 17.30 Uhr in Magdeburg, Landesgeschäftsstelle

 

BUND Frosch-Camp 22.4. in Dessau - Programm unter "Biotopschutz"

 

Samstag 29.04. 5. Radtour der BI „Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen“, 12:30Uhr, Marktplatz in Lützen - Programm unter "Energiepolitik"

 

Donnerstag, 4.5. Wahl-Mitgliederversammlung BUND-Kreisgruppe MD, 18.15 Uhr, in der Landesgeschäftsstelle

 

 

 

 

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