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Wärme

Durch schlecht isolierte Wände oder Dächer geht viel der mit der Heizung erzeugten Wärme wieder verloren. Diese Wärme wird meistens mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl, und oftmals auch mit ineffizienten Heizungen erzeugt, womit der Klimawandel weiter befördert wird. Gerade beim Strom und der Wärme gibt es große Klimaschutz- und damit Einsparpotentiale. Die Heizkosten machen den größten Anteil der Mietnebenkosten aus. Hier ist es daher besonders empfehlenswert, den Verbrauch zu reduzieren.

Für Eigenheim-BesitzerInnen Hier zahlt sich eine energetische Gebäudesanierung aus. Als Dämmstoffe sind dabei schadstoffarme, nachwachsende Naturmaterialien wie Holzfaser, Kokos, Hanf, Zellulose oder Wolle zu empfehlen. Auch durch das Erneuern der Heizung können Sie Energie sparen und damit Ihre laufenden Kosten senken. Hierbei sind (auf dem Land) umweltfreundliche Systeme, die mit dem Heizstoff Holzpellets arbeiten, empfehlenswert. Ähnlich umweltfreundlich sind Sonnenkollektoren, die Wasser zum Heizen und Waschen erwärmen können. Wenn Sie nicht gleich die gesamte Heizungsanlage modernisieren wollen, können Sie zumindest die Heizung optimal (durch einen Fachmann) einstellen (lassen). Achten Sie dabei vor allem auf (ältere) Heizungspumpen – Stromfresser!

Für MieterInnen
Jedes Grad Raumtemperatur sind etwa 6 % in den Heizkosten.

Einige Tipps zum Energiesparen:
• die Raumtemperatur reduzieren
• Stoßlüften statt Dauerkippstellung

• Keine Möbel/Gardinen etc. vor Heizkörpern aufstellen/aufhängen
• Heizkörper vor Beginn der Heizperiode entlüften

• In der dünnwandigen Heizungsnische z.B. aluminium-kaschierte Platten anbringen
• In der Nacht Gardinen und Rollläden schließen, um Wärme zu speichern

• Fensterdichtungen erneuern/Fenster durch einen Fachmann warten lassen

Strom

Laut Statistischem Bundesamt sind mehr als 20 % des durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauches der Privathaushalte auf den Stromverbrauch zurückzuführen. Das ist nicht nur ein großer Kostenfaktor, sondern auch eine Belastung für die Umwelt und das Klima. Hier haben Sie bedeutende Einsparpotentiale:

Standby

Viele der modernen Elektrogeräte besitzen eine Stand-By-Funktion. Oftmals verraten rot leuchtende Lämpchen, dass die Geräte nicht ganz ausgeschaltet sind. Sie verbrauchen Strom, während sie allzeit in Bereitschaft sind. Laut Umweltbundesamt betragen die sogenannten Leerlaufverluste in Deutschland jährlich 22 Milliarden (!) KWh. Steckerleisten mit Kippschalter sind eine einfache Möglichkeit, auf Standby zu verzichten. Übrigens: Falls Sie nicht immer hinter Ihre Fernseher oder Hi-Fi-Geräte kriechen möchten, um den Schalter zu betätigen: Moderne Steckerleisten gibt es auch mit praktischem Fußschalter.

Zu ehrlichem Ökostrom wechseln!

Je schneller dem Ausstieg aus der Atomenergie auch ein Ausstieg aus der Kohle folgt, desto besser. Denn der Klimawandel betrifft nicht nur unsere Breitengrade, sondern den globalen Süden besonders hart. Die Auswahl des Energieanbieters ist also nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Manche Anbieter kaufen Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken ein, womit sie dann ihren eigenen konventionell (Kohle, Atom, Gas) erzeugten Strom in Ökostrom „umetikettieren“ können. Ökostrom kostet heute nicht viel mehr als konventioneller Strom. Die folgenden Anbieter sind unabhängig von den großen Energiekonzernen, setzen sich für die Energiewende ein und liefern 100 % Ökostrom:

• Elektrizitätswerke Schönau www.ews-schoenau.de
• Greenpeace Energy www.greenpeace-energy.de
• LichtBlick www.lichtblick.de

• Naturstrom www.naturstrom.de

Der Wechsel ist kostenlos und leicht möglich. Einfach den Vertrag auf der Website ausfüllen und die Stromzählernummer eintragen. Die Kündigung wird vom neuen Anbieter übernommen. Mehr Informationen auch unter: www. atomausstieg-selber-machen.de

Kühlen

Den Kühlschrank

• nicht kälter als 8°C einstellen

• regelmäßig abtauen
• nicht neben Wärmequellen stellen

• nie mit warmen Speisen befüllen
• die Tür nur kurzzeitig öffnen

Kochen und Backen
• Topf sollte einen Deckel tragen, dann kocht das Wasser schneller
• Restwärme der Herdplatten nutzen

• Wasser im Wasserkocher erhitzen
• Backofen nicht vorheizen (auch wenn die meisten Rezepte dies verlangen, ist es häufig nicht nötig)

• Umluft verbraucht weniger Energie als Ober- und Unterhitze



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BUND Sachsen-Anhalt Temine

Freitag bis Sonntag, 16.-18.6. BUND-Stand auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben, Lindenallee

 

Samstag, 17.6., Kreisgruppe Magdeburg Arbeitseinsatz im Ökogarten, ab 13.30 Uhr, mit anschließendem Grillen, Klosterwuhne

 

Sonntag, 9.7., Elbebadetag in Magdeburg, 12-17 Uhr, Cracauer Wasserfall

 

Mittwoch, 21.6., Sitzung des Landesvorstands, 17.15 Uhr, Landesgeschäftsstelle Magdeburg

 

Freitag, 23.6., LAK Energie, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

Donnerstag, 10.8., BioAbendMarkt, 16-20 Uhr, Schellheimer Platz

 

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