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„Die Erde braucht Freunde“

Der BUND informiert und wirbt für sich und seine Projekte vom 05. bis 10. Oktober 2015

Magdeburg, 01.10.2015: Ab Montag, den 05. Oktober, bis einschließlich Samstag, den 10. Oktober, wird ein Team des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) im Salzlandkreis über den gemeinnützigen Verein und seine Projekte informieren.           
Melanie Medau-Heine von der Kreisgruppe Salzlandkreis wünscht sich: „Es mögen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Arbeit des BUND kennen lernen und das Angebot nutzen, die wertvolle Arbeit zu unterstützen. Besonders freuen wir uns über Menschen – ganz gleich ob jung oder alt – die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich über neue Mitglieder, welche unsere umweltpolitische und gemeinnützige Arbeit mit ihrer Stimme und einem frei zu wählenden finanziellen Beitrag unterstützen. Der BUND ist ein Mitgliederverband und je stärker unsere Gemeinschaft ist, desto mehr erreichen wir natürlich für Umwelt und Natur. Das berufliche Team ist direkt vom Verband und informiert Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten zur Mithilfe. Wir freuen uns auf Sie!“


Die Kreisgruppe war besonders aktiv zur Verhinderung des geplanten Megaschlachthofes in Bernburg und engagiert sich aktuell gegen die geplante Massentierhaltungsanlage bei Cochstedt.

Kontaktdaten Kreisgruppe:
über die Landesgeschäftsstelle des BUND Sachsen-Anhalt e.V.

Olvenstedter Str. 10,
39108 Magdeburg,

Tel.: 0391/5630780
eMail: info@bund-sachsen-anhalt.de

Der BUND Sachsen-Anhalt feiert Jubiläum: Ein Vierteljahrhundert Einsatz für Umwelt- und Naturschutz und die Stärkung der Zivilgesellschaft

Magdeburg, 16.09.2015: Der BUND Sachsen-Anhalt feiert 25-jähriges Bestehen und blickt auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert seines Engagements für Mensch, Natur und Umwelt zurück.

„Angetreten am 16.9.1990 als Schützer von Natur und Umwelt, hat sich der BUND Sachsen-Anhalt mehr und mehr zu einem Nachhaltigkeitsverband gemausert. Neben seinem Einsatz für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wurde er auch zu einer hörbaren und ernstzunehmenden Stimme der Zivilgesellschaft “, sagte Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND.

„Der couragierte Widerstand gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen, ergänzt durch die Gestaltung zahlloser Projekte zum Schutz von Natur, Umwelt und Kulturlandschaft, stand damals und steht heute nach wie vor im Vordergrund des Handelns des BUND in Sachsen-Anhalt“, sagte Ralf Meyer, Landesvorsitzender und Gründungsmitglied des BUND in Sachsen-Anhalt.

„Nach den Anfangsschwierigkeiten der ersten Jahre, in denen sich nur einige Hundert Menschen für eine Mitgliedschaft im BUND Sachsen-Anhalt  entschieden, zählen wir heute knapp 3000 Mitglieder bei weiter steigenden Zahlen,  ergänzt Oliver Wendenkampf, der seit mehr als 20 Jahren die Geschicke des BUND Sachsen-Anhalt als Landesgeschäftsführer maßgeblich mit lenkt.

„Viele Menschen sehen im BUND Sachsen-Anhalt eine starke außerparlamentarische Kraft. Nirgends wird dies so deutlich wie bei DEM DAUERBRENNER der 25 Jahre – dem Kampf gegen den Elbausbau. „Der naturnahe Charakter der Flusslandschaft Elbe müsse erhalten und gestärkt werden“, so Iris Brunar vom BUND-Elbeprojekt. Und BUND –Vorsitzender Prof. Weiger fordert ergänzend die Landesregierung auf, „endlich die nötigen Mittel für den Schutz der Elbauen bereit zu stellen, statt einen überflüssigen Saale-Elbe-Kanal  zu fördern.“

Ziel des BUND ist es, dem Naturschutz- und Umweltrecht –  mitunter und wenn nötig auch vor Gericht – Geltung zu verschaffen.

„Juristische Auseinandersetzungen sind jedoch für den BUND nur ein letztes Mittel. Dies zeigen auch die zahlreichen konkreten Projektaktivitäten und die konstruktive Mitgestaltung der Verteilung der europäischen Fördermittel in Sachsen-Anhalt.“, sagte Landesgeschäftsführer Wendenkampf.

Wachsend an den Aufgaben werden zunehmend größere und komplexere Projekte auf den Weg gebracht. Waren es zunächst nur lokale Aktionen wie das Pflanzen von  Klettergehölzen oder die Streuobstwiesenpflege, so wurden später landesweit Alleen geschützt und ergänzt oder Beweidungsprojekte initiiert.

Artenschutzprojekte für bedrohte Arten wie Feldhamster oder Haselmaus folgten und „gipfeln“ im aktuellen Wildkatzenprojekt des Verbandes. „Herausragend und bundesweit bedeutsam“, so Landesvorsitzender Meyer, „sind die BUND-Aktivitäten am Grünen Band sowie die Goitzsche-Wildnis“.

Von Beginn an spielte die Umweltbildung eine wichtige Rolle in der Arbeit des BUND Sachsen-Anhalt. Von der Unterstützung der Öko-Schulen, Bildungsprojekten wie „Klimaschutz macht Schule“, dem Kampf gegen die Schließung von Umweltzentren bis zum Übernahme eines Umweltzentrums bei Halle reichen die Aktivitäten.

„Unsere Beteiligung in den regionalen Begleitausschüssen der EU, unsere Unterstützung des Protestes aus der Bevölkerung gegen industrielle Tierhaltungsanlagen und unser erfolgreiches Engagement zum Einlagerungsstopp von Atommüll in das unsichere Endlager Morsleben sind weitere Facetten von 25 Jahren beharrlichen Engagements für den Natur- und Umweltschutz in Sachsen-Anhalt“, so Oliver Wendenkampf.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, Email: 0160 - 71 55 064
landesgeschaeftsstelle@bund-sachsen-anhalt.de

 



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