BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Sachsen-Anhalt


„Fleischatlas Deutschland Regional 2016“

Mit Daten und Fakten zur Fleischindustrie in den 16 Bundesländern

 

Wie viele Höfe "sterben" jährlich? Wo und unter welchen Bedingungen werden Tiere in Deutschland produziert, gemästet und geschlachtet? Wie verändert sich die Landwirtschaft in der Bundesländern?

Der Fleischatlas informiert zu Massentierhaltung und Großschlachthöfen, Problemen beim Tier-, Wasser- und Bodenschutz, regionalen Essgewohnheiten, der Futtermittelproduktion, dem Strukturwandel und dem politische Widerstand gegen die zunehmende Industrialisierung.

 

Zum Hintergrund: Neue Tierhaltungsanlagen in Deutschland

Schlampereien, Pech und Pannen

Gülleunfälle in der deutschen Landwirtschaft

 

Gülleunfälle haben oft verheerende Folgen für Boden, Grund­wasser und Lebe­we­sen: Massenhaftes Fischsterben, Gewässer, die umkippen, verseuchtes Grundwasser, auf Jahre belasteter Boden. Die aktuellen BUND-Recherchen belegen, dass die Zahl der Güllehavarien extrem hoch ist.

 

Landwirtschaftspolitik

Sachsen-Anhalt ist ein stark durch die Landwirtschaft geprägtes Bundesland. Schon optisch bestimmen weite Felder und große Äcker die Umgebung. Doch dabei bleibt es nicht, denn die Landwirtschaft berührt viele Bereiche – ob in der Natur oder in unserem täglichen Leben. So bestehen beispielsweise wechselseitige Beziehungen zwischen der Landwirtschaft und dem Naturschutz sowie dem Verhalten der Verbraucher und dem der Bauern. Weiterhin ist die Nutzung der Flächen ein Eingriff in die natürliche Tier- und Pflanzenwelt aber auch in den Haushalt des Bodens und der Gewässer.

Damit die Auswirkungen der Landwirtschaft möglichst positiv ausfallen und Menschen, Tiere, Pflanzen sowie die Umwelt nicht nachhaltig geschädigt werden, nimmt der BUND Landesverband Einfluss auf die Landwirtschaftspolitik von Bund und Ländern.

Folgende Schwerpunkte bestimmen die Arbeit des Landesverbandes:



Dafür ist ein Umdenken in den Köpfen der Politik im Rahmen einer tiefgreifenden Agrarreform notwendig. Der BUND setzt sich ein für ein Ende der Überproduktion, faire Marktregeln für umwelt- und tiergerecht wirtschaftende Bauernhöfe und eine Umverteilung der Agrarsubventionen sowie für den Schutz öffentlicher Güter wie Boden, Klima, Tiere, Wasser und Artenvielfalt ein.

Lesen Sie mehr zu den Bereichen der Landwirtschaft beim BUND-Bundesverband.

Interessante Fakten finden Sie weiterhin in der Broschüre „Die Lügen der Agrarindustrie“.

Das haben wir satt!

forsa-Umfrage zu Antibiotika

Eine vom BUND in Auftrag gegebene Umfrage des Mei­nungsforschungsinstitutes forsa kommt zu einem eindeu­tigen Ergebnis: Eine überwältigende Mehrheit von 83 Prozent der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot von Human­antibiotika in der Massen­tierhaltung aus. Zeit, zu handeln!

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Quelle: http://bund-sachsen-anhalt.de/index.php?id=531&cHash=