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Positionspapier der Elbanrainerlandeskirchen zur Zukunft der Elbe vom 10. Juni 2010

Die EKD-Synode hat auf ihrer Herbsttagung 2010 das „Positionspapier zur Zukunft der Elbe“ vom 10. Juni 2010, auf das sich sechs Elbanrainerlandeskirchen in einem intensiven Beratungsprozess geeinigt haben, beschlossen und bittet den Rat der EKD, diese Landeskirchen bei ihren Bemühungen zum Erhalt und zur zukunftsorientierten Entwicklung der Elbelandschaft mit allen Kräften zu unterstützen.

Lesen Sie hier das Positionspapier.

Flusslandschaft Elbe

Die ELbe fliesst über Sand

Die Elbe hat ein Bett aus Sand: Weiß und weich, schön und verletzlich. Nur  bei Niedrigwasser kommt es ans Tageslicht. Durch die leuchtenden Sandstrände unterscheidet sich die Elbe von den kanalisierten westeuropäischen Flüssen. Die naturbedingten Niedrigwasserzeiten sind typisch für die Elbe. Sie bringen ihren Zauber erst richtig zur Geltung. Für die Schifffahrt wurde Niedrigwasser immer mehr zum Problem, je größer die Schiffe wurden und desto mehr sie transportiert hatten. Doch die Elbe hat ihre Grenzen, die wir respektieren müssen...

Ein Fluss macht Politik

Nach den Prognosen von 1992 sollen sich die auf der Elbe transportierten Gütermengen verdoppeln. IN WIRKLICHKEIT haben sie sich aber halbiert. Nur noch 1% der Güter Sachsens und Sachsen-Anhalts werden über die Elbe transportiert, Tendenz fallend. Die Elbe ist viel mehr als nur eine Wasserstraße, sie ist eine Kostbarkeit, einmalig in Mitteleuropa. Dennoch wird die Elbe weiter verbaut: Bislang ohne ein Gesamtkonzept, ohne Nachweis der Wirtschaftlichkeit und ohne Umweltverträglichkeitsprüfung. Als Grundlage dienen Baupläne aus den 30iger Jahren!

Flusstourismus - Eine Chance für dauerhafte Arbeitsplätze?

Schon seit über 30 Jahren schrumpft die Binnenschifffahrt, die Zahl der Schiffe wie der Binnenschiffer nimmt immer weiter ab. Selbst die tschechische Elbschifffahrts AG "CSPL" hat trotz niedriger Löhne Konkurs angemeldet. Es ist unsinnig, einen Fluss für Schiffe auszubauen, die nicht mehr fahren...   Anders der Naturtourismus. Dies ist eine echte Wachstumsbranche. Künftig werden zwar weniger Frachtschiffe, aber deutlich mehr Sport-, Freizeit- und Fahrgastschiffe auf der Elbe fahren. Dafür muss, ja darf die Elbe nicht weiter eingeengt, dürfen die Sandstrände nicht weiter mit Steinen überschüttet werden. 



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Freitag bis Sonntag, 16.-18.6. BUND-Stand auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben, Lindenallee

 

Samstag, 17.6., Kreisgruppe Magdeburg Arbeitseinsatz im Ökogarten, ab 13.30 Uhr, mit anschließendem Grillen, Klosterwuhne

 

Sonntag, 9.7., Elbebadetag in Magdeburg, 12-17 Uhr, Cracauer Wasserfall

 

Mittwoch, 21.6., Sitzung des Landesvorstands, 17.15 Uhr, Landesgeschäftsstelle Magdeburg

 

Freitag, 23.6., LAK Energie, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

Donnerstag, 10.8., BioAbendMarkt, 16-20 Uhr, Schellheimer Platz

 

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