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Starkes Bündnis ...

... für ein Europa ohne Atomkraft

133 Atomreaktoren sind europaweit in Betrieb, davon 62 "Hochrisikoreaktoren". Viele sind inzwischen mehr als 30 Jahre alt. Ganz klar: Europa ist reif für den kompletten Ausstieg aus der Atomenergie! Der BUND startet daher in einem starken Bündnis eine europäische Bürger­initiative gegen Atomkraft und für eine sichere Energiezukunft.

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Morsleben Erörterung abgeschlossen

Dieser Stilllegungplan wird keinen Bestand haben

Bei der Stilllegung der Atommüllkippe Morsleben geht es gleichermaßen um die Sicherheitsinteressen der Menschen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wie um die exemplarische Bedeutung, die das Verfahren für den zukünftigen Umgang mit Atommüll hat.

Lesen Sie hier die Abschlusserklärung

Gemeinsame Erklärung

Die dramatische Naturkatastrophe in Japan macht uns tief betroffen. Wir sprechen den Opfern unser Mitgefühl aus und hoffen, dass die eingeleiteten Hilfsmaßnahmen sehr schnell greifen können.

Die durch das Erdbeben verursachten Stromausfälle und die daraus drohende atomare Katastrophe zeigen uns, dass selbst in hochindustrialisierten Staaten mit höchstem Sicherheitsstandart keine vollkommene Sicherheit vor atomarer Gefährdung der Bevölkerung durch Atomkraftwerke gegeben ist. Atomare Katastrophen können in keinem Land ausgeschlossen werden, die Gefahr ist real. Die Ereignisse in Japan beweisen, dass Atomenergie nicht beherrschbar ist und es deshalb keine alternative zum Atomausstieg gibt. Aus diesem Grund muss die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland rückgängig gemacht werden. Schließlich wären mit den von CDU/CSU und FDP beschlossenen Laufzeitverlängerungen in den nächsten Jahrzenten die weltweit ältesten Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb. Ein unkalkulierbares Risiko für Millionen Menschen in Europa.

Wer Sicherheit wirklich als "oberste Priorität" betrachtet, der leitet unverzüglich den Ausstieg aus der Atomenergie ein, so wie es die SPD-geführte Bundesregierung vor Jahren gemeinsam mit den Energiekonzernen vertraglich vereinbart hat. Das ist der wirk.lich sichere Weg um atomare Katastrophen in Deutschland zu verhindern. Hierfür tragen insbesondere die Bundesländer verantwortung.

Wir erwarten deshalb von der am 20. März 2011 zu wählenden neuen Landesregierung:

  1. Die Bundesregierung zur sofortigen konsequenten Überprüfung der Sicherheitsstandarts für Atomkraftwerke in Deutschland aufzufordern
  2. Den geordneten Ausstieg aus der atomaren Energieversorgung gegenüber der Bundesregierung mit Nachdruck einzufordern. Das Land Sachsen-Anhalt muss innerhalb der föderalen Strukturen gegenüber dem Bund seinen Beitrag dafür Leisten, die unverantwortbare Entscheidung der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken rückgängig zu machen!
  3. Die neue Landesregierung muss alles in Ihrer Macht stehende dafür Leisten; um den umweltverträglichen und nachhaltigen Umstieg auf Erneuerbare Energien zu vollziehen. Durch umweltfreundliche und risikolose Energie aus Erneuerbaren Energien wird atomarer Strom überflüssig.

Dirk Tempke
Präsident des Landesverbandes Erneuerbare Energie e.V.

Katrin Budde
Vorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt

Oliver Wendenkampf
Geschäftsführer des BUND Sachsen-Anhalt e.V.

Gemeinsame Erklärung zum Herunterladen

Ab dem 06. Januar 2011 auf dem Moritzhof:

Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie
D 2005 - 2010  l  R: Joachim Tschirner  l  Erzähler: Hans-Eckardt Wenzel  l  108 Min.
Mit seiner jüngsten Arbeit greift der ehemalige DEFA-Dokumentarfilmer Joachim Tschirner eine ökologische Katastrophe der DDR auf – die Uran-Förderung in Sachsen und Thüringen zwischen 1946 und 1990. Unter dem Tarnnamen "Wismut" baute die UdSSR rund 200 000 Tonnen des radioaktiven Rohstoffes ab. Das Material hätte zur Bestückung von mehr als 30 000 Atombomben ausgereicht. Welche Folgen die Arbeit im Stollen für die Bergleute hatte, wurde ebenso ausgeblendet wie die Langzeitwirkungen auf die Umwelt. Tschirners Film erweitert seine Perspektive auf globale Zusammenhänge und zeigt, welche Begehrlichkeiten das Erz bis heute auf sich zieht. Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. Deutschland, einst drittgrößter Uranproduzent der Welt, hätte allen Grund zur Sensibilität. Doch die Regierung beschließt, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern.

BUND fordert Bundespräsidenten Wulff auf, die Atomgesetznovelle nicht zu unterzeichnen. Jahresversammlung des Umweltverbandes bestätigt Vorstand

Bad Hersfeld/Berlin: Bei seiner Jahresversammlung im hessischen Bad Hersfeld hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Bundespräsident Christian Wulff aufgefordert, die verfassungswidrige Atomgesetznovelle nicht zu unterzeichnen.

Atommüll in Morsleben - Atomkraft stoppen!

Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben ist ein ehemaliges Kalisalzbergwerk –ausgehöhlt und instabil – für  Atommüll denkbar ungeeignet.
Dennoch befinden sich 37.000 m³ radioaktive Abfälle hier unter der Erde. Und das ERAM mit sieben Ebenen und Hunderten von Kavernen, Stollen, Bohrungen und Schächten ist alles andere als standsicher. Wir – der BUND Sachsen-Anhalt – haben 1998 mit Unterstützung von Greenpeace und BI Morsleben geklagt und gewonnen. Nun darf seit 25. 9. 1998 nicht mehr eingelagert werden. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), plant nun das Lager nach weiträumiger Verfüllung zu verschließen.

Und wir fragen uns: Sicher? Für eine Million Jahre?
Wie ist ein dauerhafter Verschluss in diesen geologischen Verhältnisse möglich?Wie kann es gehen, dass mit der Lagerung in dem ehemaligen Salzbergwerk die Radioaktivität der Abfälle für alle Zeiten nicht in die Biosphäre gelangt?

Im nun auf den Einwendungszeitraum folgenden Erörterungsverfahren Ende 2010 geht es uns weiterhin darum, Fragen zu stellen, es geht um die Sicherheitsinteressen der Menschen, die hier wohnen, aber auch um eine politische Frage: Nämlich die exemplarische Bedeutung, die das Verfahren für den zukünftigen Umgang mit Atommüll hat und die nicht hinnehmbare Absenkung der Anforderungen an die Endlagerung von Atommüll.


Die aktuelle Politik
Deutschlands Stromkonzerne wollen die Laufzeiten ihrer ältesten Atomkraftwerke verlängern. Zwar reden E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in diesem Zusammenhang oft von Klimaschutz, Ziel ist es aber die Konzerngewinne zu steigern. Bis zu 300 Millionen Euro Zusatzgewinn jedes Jahr winken, da spielen die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung offenbar keine Rolle mehr.

Aktuell geht es den Konzernen darum, Strommengen von neueren auf die ältesten Reaktoren zu verlagern, mit dem Ziel diese nicht – wie eigentlich vom Atomgesetz vorgesehen – in dieser Legislaturperiode vom Netz zu nehmen. Letztlich wollen die Konzerne den Atomausstieg in Deutschland rückgängig machen.

Verlängerte Laufzeiten von Atomkraftwerken würden die Menge des anfallenden hochradioaktiven Atommülls in Deutschland um rund 60 Prozent erhöhen. Statt 10.800 Tonnen abgebrannter Brennelemente, die bis zur geplanten Beendigung der Atomenergienutzung im Jahr 2022 anfielen, würde die von Angela Merkel vorgeschlagenen 15 Jahre verlängerte Laufzeit den Atommüllberg auf 17.550 Tonnen anwachsen lassen. Jedes zusätzliche Betriebsjahr etwa 450 Tonnen mehr hochradioaktive abgebrannte Brennelemente!

In keinem Land der Erde ist bis heute ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Betrieb. Und ein "sicheres" Endlager für Strahlenmüll mit Halbwertszeiten von mehreren zehntausend Jahren kann es wohl ohnehin niemals geben. Kein Mensch kann heute sagen, wie die politischen und geologischen Verhältnisse auf der Welt in 500, geschweige denn in Tausenden von Jahren aussehen.

Atommüll bleibt also eine tickende Zeitbombe für alle nachfolgenden Generationen.

Der so genannte Atom-Konsens vergrößert das Entsorgungsfiasko: Seit dem Beginn der Atomenergienutzung vor 30 Jahren sind in der Bundesrepublik über 180.000 Kubikmeter radioaktiver Abfälle angefallen.
Diese Menge verdoppelt sich in etwa durch die im Atom-Konsens im Jahr 2001 mit der Industrie vereinbarten Laufzeiten, so dass bei den jetzigen Vereinbarungen am Ende rund 330.000 Kubikmeter Atommüll endgelagert werden müssen.

In Morsleben geht es um 37.000 m³ radioaktive Abfälle – Doch wohin mit dem anderen Atommüll?

Der BUND Sachsen-Anhalt will gemeinsam mit der Bürgerinitiative Morsleben über das ERAM-Schließungskonzept informieren, auch die unbequemen Fragen stellen und diskutieren, und uns auf die bevorstehende Erörterung der eingereichten Einwendungen vorbereiten.
Bei diesem Verfahren zur Planfeststellung wird erörtert, was an Einwendungen erhoben wurde - nur das kann später gerichtlich eingefordert werden.

Mit dem "Sonderfonds ERA Morsleben-Stillegung" sammeln wir Spenden für die Kosten der wissenschaftlichen Beratung, die Kosten der Rechtsberatung sowie der späteren Durchführung und Finanzierung von Klagen.

Unterstützen Sie uns:

Konto 166 98 00 bei der Volksbank Magdeburg
BLZ 810 932 74
Stichwort "Sonderfonds ERAM" 


Mehr zur Morsleben: www.bi-morsleben.de
Infos zur Morsleben-Einwendungs-Kampagne aus 2009: www.morsleben-kampagne.de

Atomausstieg selber machen...

Was Sie noch tun können:
Wechseln Sie ihren Stromanbieter,
wechseln Sie zu Ökostrom -
Fordern Sie Nachbarn, Bekannte auf:
Gegen diesen strahlenden Wahnsinn zählt jeder Wechsel!

www.atomausstieg-selbermachen.de



Spenden

Spendenkonto des
BUND Sachsen-Anhalt e.V.
Volksbank Magdeburg
IBAN:
DE36 8109 3274 000 1669 800
BIC: GENODEF1MD1

BUND Sachsen-Anhalt Temine

Samstag, 16.09. Mobilitätsflohmarkt, Vitopia im Herrenkrug, 14 bis 17 Uhr

 

Montag,18.9. Elbe – Andacht mit Giselher Quast, 18 Uhr in Magdeburg am Domfelsen

Fr, 15.09. , 16-19 Uhr, PARKing Day , Magdeburg, Breiter Weg

 

Dienstag, 19.09. Straßenbahn – Bewährtes mit Zukunft, 18 Uhr bis 20 Uhr Podiumsdiskussion im Rathaus

 

Dienstag, 19.09. The End of Meat, Film + Gespräch, 18:15 bi 20:30 Uhr, Moritzhof Magdeburg

 

Mittwoch, 20.09. Fassadenkino und Fahrradtour:

18 Uhr Fahrradtour von der Sternbrücke Magdeburg zum Fassadenkino

20 Uhr Fassadenkino – The Human Scale im Rayonhaus, Steinigstr.

 

Donnerstag, 21.09. Auto teilen statt besitzen: TeilAuto offenen Gesprächsrunde CarSharing im Familienhaus, Hohepfortestraße 14 (Straßenbahn: Linie 2, Haltestelle: Peter-Paul-Straße).

 

29.9. - 1.10., Naturschutztage an der Elbe vom 2017 auf Burg Lenzen

 

Donnerstag, 12. 10., Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Magdeburg, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

Donnerstag, 19.10., BioAbendMarkt in Magdeburg, ab 16 Uhr, Schellheimer Platz

 

Samstag, 21.10., 2. Delegiertenversammlung des BUND Sachsen-Anhalt, 10.30-17 Uhr, LHW Magdeburg, Otto-v-Guerike-Str.

Impressionen von der Fahrradtour gegen die Deponie begann in Lützen bei YouTube...

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