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Lärm macht krank

Wir hören immer.
Geräusche in unserer Umwelt umgeben uns ständig. Unsere Ohren hören alles, machen selbst im Schlaf keine Pause.
Als „Lärm“ werden dabei all die Geräusche bezeichnet, die erschrecken, belästigen, Angst machen, stören (siehe BGB). Oftmals werden diese Geräusche jedoch unterschätzt. So sprechen wir nur zu gerne von einer Gewöhnung an den Lärm, der uns täglich umgibt.
Doch wirklich „gewöhnen“ kann sich unser Körper nicht an die ständigen Belastungen, denen er ausgesetzt wird. Jedes Lärmereignis führt zu einer Stresshormonproduktion und schädigt damit die Körperfunktionen.

Was denn für Lärm?
Quellen von Lärm können z.B. die Baustelle neben dem Haus, das Radio im Nebenzimmer, der Kopierer, Computer oder sonstige Technik im Büro und zu Hause sein.
Die Hauptquelle von Lärm in unserer Umgebung ist jedoch der Strassen- und Flugverkehr. Die oftmals unzureichend ausgeführten Lärmminderungsmaßnahmen wie Schallschutzwände oder –fenster mindern die Lärmlautstärke zwar, befreien uns aber nicht von der Dauerbelastung Lärm.
Zu bedenken gilt auch, dass ein Unterschied besteht zwischen den physikalisch messbaren Eigenschaften von Geräuschen und ihrer Wahrnehmung durch die betroffenen Personen. So empfinden wir technische Geräusche meist um einiges belästigender als Geräusche aus natürlichen Quellen. Diese subjektive Wahrnehmung unseres Umgebungslärms hat wiederum Einfluss auf dessen individuelle Auswirkungen.

Welche Folgen hat Lärm?
Kurzfristig: direkt bei der Lärmeinwirkung kommt es zu Konzentrationsschwierigkeiten und einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit. Daraus resultieren:

  • Erschöpfung
  • Lustlosigkeit
  • Misserfolge
  • Mehrarbeit
  • Leistungsdruck
  • Enttäuschungen
  • emotionale Verwirrungen

Langfristig bewirkt ständiger Lärm Hörschäden von der Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit, aber auch psychosomatische Störungen wie  

  • Magengeschwüre
  • Schlaflosigkeit
  • Bluthochdruck
  • Appetitlosigkeit
  • Kreislaufstörungen

Studien zeigen auch, dass das Herzinfarktrisiko durch den Faktor Lärm erheblich steigt.

Lärm vermeiden – aber wie?

  • Lärmminderungsmaßnahmen müssen von den Kommunen aufgestellt und ausgeführt werden
  • Ein verbindliches Ruheschutzgesetz muss eingeführt werden und somit als Grundlage dienen
  • Tempolimits als Ruhe schützende Maßnahmen müssen ausgebaut und eingehalten werden
  • Verkehrsbeschränkungen und Nachtflugbeschränkungen sollten eingeführt werden
  • Je weniger Verkehr, desto weniger Lärm: weniger PKW-Fahrten verursachen auch eine geringere Geräuschkulisse
  • Beim Fahren frühzeitig schalten, den Motor nicht laufen lassen
  • schon bei der Konstruktion von Autoteilen sollte auf die Entwicklung leiser Varianten geachtet werden

„Lärm ist unerwünschter Schall, der stören, gefährden, benachteiligen oder belästigen kann.“ (Bürgerliches Gesetzbuch)



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BUND Sachsen-Anhalt Temine

Samstag, 25.3. Vogelexkursion am Grünen Band, 14:00 Uhr, mit dem Ornithologen Olaf Olejnik (BUND), Altes Silo an der B248 nördl. Hoyersburg, 2,0 Std / ca. 3 km

 

'EarthHour'

Samstag, 25.3. zwischen 20:30 und 21:30 Uhr: Licht aus! und auch alle anderen unnötigen Stromverbraucher ausschalten.

 

Freitag, 31.3. Exkursion Gehupft wie gesprungen, 20:30 Uhr, mit dem Amphibien-Experten Ralf Knapp & Ute Machel (BUND), Am Sportplatz in Brietz, Gut für Kinder geeignet !!, 2,0 Std / ca. 1 km

 

Mittwoch, 19.4. Landesvorstandssitzung, ab 17.30 Uhr in Magdeburg, Landesgeschäftsstelle

 

BUND Frosch-Camp 22.4. in Dessau - Programm unter "Biotopschutz"

 

Samstag 29.04. 5. Radtour der BI „Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen“, 12:30Uhr, Marktplatz in Lützen - Programm unter "Energiepolitik"

 

Donnerstag, 4.5. Wahl-Mitgliederversammlung BUND-Kreisgruppe MD, 18.15 Uhr, in der Landesgeschäftsstelle

 

 

 

 

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