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Ökologischer Hochwasserschutz

Was heißt hier "ökologisch"?

Ökologischer Hochwasserschutz gewährt dem Hochwasser den Raum den es braucht und ermöglicht die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts in den Auen. Das Wasser bekommt freien Lauf und ihm werden keine unnötigen Barrieren in den Weg gestellt.

Der ökologische Hochwasserschutz verbindet den Schutz unserer natürlichen Ressourcen und der Artenvielfalt in den Flussauen mit einem effektiven Schutz gegen Hochwasser und den damit verbunden Gefahren vor Katastrophen. 

Die Ausstellung „Ökologischer Hochwasserschutz“ zeigt bilderreich die Vorschläge des BUND Sachsen-Anhalt e.V. zu einem modernen Hochwasserschutz für und mit Mensch und Natur. Unser Vorschlag zu einem Leitbild für den lebendigen Flussschutz will zum Nachdenken anregen und fordert zu aktivem Engagement auf.

Auf sechzehn Tafeln im Format 70 x 100 cm wird der Zusammenhang zwischen Hochwasser- und Naturschutz, lebendigen Auenlandschaften und Hochwasserschutz für den Mensch, technischem Hochwasserschutz und Wasserrückhalt in der Fläche beleuchtet, Ansätze und Beispiele für einen zukunftsfähigen Hochwasserschutz gegeben,  sowie die BUND-Leitsätze zum ökologischen Hochwasserschutzes unter anderem mit Bildern des Elbehochwassers vom August 2002 anschaulich dargestellt.
Die Ausstellung  ist als Wanderausstellung konzipiert und ist von beiden Seiten anschaubar. Nun möchten wir sie gerne freilassen und suchen Räumlichkeiten zum Ausstellen. Der benötigter Platz beträgt etwa 2 x 4 m. 

Katastrophen-Hochwasser nehmen zu -  an Intensität, an Häufigkeit, an Schadwirkung. Sie hinterlassen Milliardenschäden und Angst bei den Menschen die an den Flüssen leben. Der traditionelle Hochwasserschutz mit Deichbau und Deicherhöhung konnte diesen Schaden nicht abwenden und wird zukünftig die Situation eher verschärfen.

Hochwasser sind Naturereignisse, das es immer gegeben hat und geben wird. Hochwasser kommt und geht ähnlich einem Sturm. Es kommt nie aus dem Nichts und hält sich stets an die urgemäß festgelegten Grenzen. Seit den 1990er Jahren häufen sich jedoch die so genannten "Jahrhundert"-Hochwasser. Am Rhein, an der Oder, an der Donau und an vielen kleineren Flüssen tritt das Wasser immer wieder weit über die Ufer.

Viele Fachleute schrieben die extremen und zahlreichen Hochwasser der 90er erst dem statistischen Zufall zu. Neuere Forschungen ergeben jedoch, dass sich seit den 70er Jahren das Wettergeschehen deutlich verändert hat. Die Klimaforscher haben Veränderungen in der Entwicklung der Niederschläge festgestellt, die insgesamt mehr Extremhochwasser – auch im Sommer – erwarten lassen.

Die BUND-Leitsätze des ökologischen Hochwasserschutzes

  • Wasser gehört dazu
    Wasser ist auf allen Flächen Bestandteil des Naturhaushaltes und der Raumnutzung und muss von allen Politikbereichen berücksichtigt werden. 
  • Wasser rückhalten
    Wasser muss so lange wie möglich im gesamten Einzugsgebiet und am Fließgewässer zurückgehalten werden.
  • Raum für den Fluss
    Wir müssen dem Fluss wieder Platz geben für einen verzögerten, gefahrlosen Abfluss.
  • Wissen um die Gefahr
    Trotz aller Anstrengungen bleibt immer ein Restrisiko. Wir müssen wieder lernen, die Naturkräfte zu respektieren und mit diesem Risiko leben.
  • Naturschutz und Hochwasserschutz verbinden
    Ökosystemschutz, sowie Arten- und Biotopschutz sind grundlegende Bestandteile des ökologischen Hochwasserschutzes.
  • Ganzheitlich, nachhaltig und solidarisch handeln
    Moderner Umweltschutz integriert den Schutz von Mensch und Natur, erfordert gemeinsame Verantwortung und gemeinsames Handeln der Menschen für ökologischen Hochwasserschutz.

Wie moderner Hochwasserschutz auch aussehen kann, können Sie hier nachlesen: http://www.flussbuero.de/bund_flussbuero/home/flusspolitik/hochwasserschutz/ 



Spenden

Spendenkonto des
BUND Sachsen-Anhalt e.V.
Volksbank Magdeburg
IBAN:
DE36 8109 3274 000 1669 800
BIC: GENODEF1MD1

BUND Sachsen-Anhalt Temine

Samstag, 25.3. Vogelexkursion am Grünen Band, 14:00 Uhr, mit dem Ornithologen Olaf Olejnik (BUND), Altes Silo an der B248 nördl. Hoyersburg, 2,0 Std / ca. 3 km

 

'EarthHour'

Samstag, 25.3. zwischen 20:30 und 21:30 Uhr: Licht aus! und auch alle anderen unnötigen Stromverbraucher ausschalten.

 

Freitag, 31.3. Exkursion Gehupft wie gesprungen, 20:30 Uhr, mit dem Amphibien-Experten Ralf Knapp & Ute Machel (BUND), Am Sportplatz in Brietz, Gut für Kinder geeignet !!, 2,0 Std / ca. 1 km

 

Mittwoch, 19.4. Landesvorstandssitzung, ab 17.30 Uhr in Magdeburg, Landesgeschäftsstelle

 

BUND Frosch-Camp 22.4. in Dessau - Programm unter "Biotopschutz"

 

Samstag 29.04. 5. Radtour der BI „Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen“, 12:30Uhr, Marktplatz in Lützen - Programm unter "Energiepolitik"

 

Donnerstag, 4.5. Wahl-Mitgliederversammlung BUND-Kreisgruppe MD, 18.15 Uhr, in der Landesgeschäftsstelle

 

 

 

 

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