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kühler wohnen:

Die ideale Raumtemperatur liegt bei 20 °C. Hätten Sie gedacht, daß jedes Grad weniger ca. 6% Heizkosten und damit auch Energie spart?
„Verbauen“ Sie die Heizung nicht mit Möbelstücken, damit die Wärme im Zimmer besser zirkulieren kann.
Drehen Sie die Heizung nachts und wenn Sie außer Haus sind nicht komplett runter, sondern reduzieren Sie die Temperatur um ca. 4 °C. Wenn die Heizung ausgeschaltet ist, kühlen die Räume stark aus und zum wieder aufheizen wird viel Energie benötigt.

Fenster auf:

Auch richtiges Lüften trägt zum Energiesparen bei. Stundenlanges Lüften in „Kippstellung“ bringt fast keine Frischluft, sondern kühlt den Raum nur aus. Besser ist stoßweise mit weitoffenen Fenstern und abgedrehter Heizung zu lüften.
Durch regelmäßiges Entlüften der Heizung, kann man bis zu 10% Heizkosten und somit auch Energie sparen.

jedem Topf seinen Deckel:

Kochen Sie mit dem kleinstmöglichen Topf und verwenden Sie immer die passende Herdplatte (bei einer nur 1-2 cm größeren Herdplatte gehen ca. 20% Energie verloren). Legen Sie den Deckel auf den Topf, das spart bis zu 75% Energie. Wasser mit dem Wasserkocher vorheizen spart zusätzlich Energie. Um eine optimale Wärmeübertragung zu gewährleisten, auf ebenen Topf- bzw. Pfannenboden achten. Nutzen Sie bei Elektroherden auch die Nachwärme.
Den Backofen vorzuheizen ist nur wirklich selten nötig, so lassen sich auch noch einmal ca. 20% Energie sparen. Dunkle Backbleche und –formen nehmen die Wärme besser auf als helle Keramikformen. Nutzen Sie zur Kontrolle das Sichtfenster. Beim Öffnen der Ofenklappe entweicht viel warme Luft.

Zu Ökostrom wechseln!

Da ist keine Atomkraft enthalten. Doch Vorsicht, hier gibt es viele Mogelpackungen. Die Gütesiegel „ok-power“ und „Grüner Strom Label“ sind ein sicherer Wegweiser zu Ökostrom aus regenerativen Quellen.
Mehr Infos finden Sie unter www.atomausstieg-selber-machen.de

Ausschalten!

Der „Stand By“-Betrieb klaut Strom. Deutschlandweit etwa die Menge zweier Atomkraftwerke jährlich. Auch in Ihrem Geldbeutel macht es sich bemerkbar, wenn Sie fast komplett auf „Stand By“-Betrieb verzichten. So lassen sich jährlich ca. 85 € sparen. Dabei ist es ganz einfach, mit einer Steckerleiste mit Kippschalter können Sie gleich mehrere Geräte vom Netz nehmen.

Gut gekühlt?

Energie kann man schon mit der Auswahl des optimalen Platzes sparen. Kühlgeräte mögen es kühl, also nicht direkt neben den Herd, Wasch- oder Spülmaschine, Heizung stellen und vor Sonneneinstrahlung schützen. Aufgrund der Luftzirkulation sollte der Kühlschrank mindestens 5 cm von der Wand entfernt stehen. Die optimale Kühlschranktemperatur beträgt 7 °C, in Gefrierschränken liegt sie bei – 18 °C. Durch eine dicke Eisschicht erhöht sich der Stromverbrauch, bitte abtauen. Halten Sie die „Öffnungszeiten“ Ihres Kühlgerätes so kurz wie möglich. Heiße oder warme Speisen erst abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank.

Nötig oder nur bequem?

Brauchen wir all die elektrischen Haushaltsgeräte wirklich? Muss der elektrische Dosenöffner sein? Oder der Tischstaubsauger? Wie sieht es mit der elektrischen Zitronenpresse, dem elektrischen Schneidemesser aus? Wann haben Sie Ihren Sandwichtoaster, Ihr Waffeleisen oder Ihren Tischgrill das letzte Mal benutzt? Sortieren Sie konsequent aus! Alte Geräte gehören auf den Recyclinghof.

AA++:

Neue Elektrogeräte mit höchster Energieeffizienzklasse erwerben und Energiekosten sparen! Haushaltgeräte werden mit dem EU-Label gekennzeichnet. Es weist die Energieeffizienzklasse des Gerätes aus und unterscheidet dabei zwischen 7 Klassen von A (niedriger Stromverbrauch) bis G (sehr hoher Stromverbrauch).
Da es innerhalb der Energieeffizienzklasse A große Unterschiede gibt, wird bei einigen Geräten auch schon in A+ und AA++ unterschieden. Zusätzlich empfiehlt es sich, je nach Gerät in Klasse A den Energie- und/ oder Wasserverbrauch zu vergleichen. Mehr Infos unter www.ecotopten.de oder www.spargeraete.de

Auch die Frage welches das richtige Gerät für Sie ist, hilft beim sparen. Auf die individuell optimale Größe kommt es an.
Haben Sie schon eine Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank? Muss der neue Kühlschrank dann wirklich noch ein Gefrierfach haben? Auch das Volumen des Kühl- und/ oder Gefriergerätes sollte Ihren Bedürfnissen angepasst sein. Ein zu großes Gerät, nur zur Hälfte gefüllt, verbraucht unnötig Energie.
Bei der Waschmaschine gilt ähnliches. Man sollte das Fassungsvermögen ausnutzen. Also überlegen, wieviel Wäsche fällt an, wie groß muß die Trommel sein?

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