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Himmlisches Geschenk

Mehr als 12.000 Einwendungen wurden gegen Morsleben-Pläne gesammelt!

Mehr als 12.000 Menschen und Institutionen hatten Einwendungen gegen das Konzept erhoben, nach dem das Atommüll-Lager Morsleben geschlossen werden soll, erklärten die Initiativen und Verbände der Morsleben-Kampagne am Samstag bei einer Übergabeaktion an das Sachsen-Anhaltinische Umweltministerium in Magdeburg.

"Ein größeres Geschenk habe ich zu Weihnachten nie bekommen", bedankte sich die zuständige Ministerialrätin, Frau Koch, als ihr Julia Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt die Einwendungen der Morsleben-Kampagne überreichte. Sie versicherte, dass es bisher keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe und dass alle Fragen, auch die der Rückholung und des Verbleibs der lediglich zwischengelagerten Abfälle ernsthaft geprüft würden. Danach besteht im Rahmen des Erörterungstermins, zu dem der Betreiber und die EinwenderInnen eingeladen werden, noch einmal die Möglichkeit, alle Einwendungen zu diskutieren.

Anders als bei ASSE II wird vom Betreiber, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), bei Morsleben eine Rückholung nicht erwogen. Der Atommüll soll an dem geologisch ungeeigneten Standort bleiben, obwohl er teilweise nur zwischengelagert wurde und den Endlagerbedingungen nicht entspricht.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Bundesgebiet hatten Initiativen und Verbände im den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres über Morsleben  und die gescheiterte Entsorgung informiert.

Fazit bleibt: Nur der Ausstieg aus der Atomenergie ist sicher!



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