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Quartiere der Fledermäuse in Sachsen-Anhalt

Die Altmark
In der Altmark ist die Welt noch in Ordnung: Die Natur intakt, die Luft klar und das Wasser sauber. Es gibt grüne Wiesen und dichte Wälder. Reizvoll eingebettet liegen alte Dörfer und Fachwerkstätte sowie romanische und gotische Kirchen in der Landschaft. So sieht der perfekte Lebensraum mit passenden Unterschlupfmöglichkeiten für Fledermäuse aus. Doch wo fühlen sich die Tiere besonders wohl?

Da sind die Elbauen, die die östliche Grenze der Altmark bilden. Sie werden geprägt von einem ganzen Netz aus Flussschlingen, Tümpel, Bracks, Gräben, Rinnen und Auwaldresten. So fühlen sich hier mehr als hundert Vogelarten heimisch. Typisch sind außerdem Pflanzen wie der Röhricht, die See- und Teichrose, die Weißdornhecke sowie uralte Weiden, Eschen und Erlen. Mit ihnen leben tausende und abertausende Insekten. Somit bilden die Elbauen bevorzugte Jagdreviere der Fledermäuse.  

Im Südwesten der Altmark liegt der Drömling, eine flache Landsenke und ein Niedermoor von etwa 300 Quadratkilometern. Fast 400 Tier- und Pflanzenarten, größtenteils vom Aussterben bedroht, haben hier ein Rückzugsgebiet gefunden.  

Die Altmärkische Wische ist eine herbe Elbmarschlandschaft im Nordosten. Dieses Land ist weit und flach und von vielen Entwässerungsgräben durchzogen. Die alten Dörfer liegen weit von einander entfernt, viele einzelne Gehöfte stehen auf hügeligen Warften. Dazwischen gibt es lang gezogene Hecken und große, alte Bäume. Fast zwei Drittel der Wische stehen unter Schutz: Die Naturschutzgebiete der Garbe-Aland-Niederung bieten ideale Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für viele Vogelarten, wie den Kranich und den Storch.

Südharzer Gipskarst: Höhlen und Gruben
Diese einzigartige Landschaft erstreckt sich als schmaler Gürtel von etwa 100km Länge über das Dreiländereck Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Gekennzeichent ist das Gebiet durch großräumiges, oberflächennahes Gipsgestein. Das Schmelzwasser von 4 Eiszeiten formte diese Schönheit unterschiedlichster Lebensräume.

Die Gips-Karst-Erscheinungen in unserer Landschaft sind vielfältig. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die Höhlen, von denen sich ganze Ansammlungen finden lassen. Sie stellen den interessantesten Lebensraum für verschiedene Fledermausarten dar. Die Heimkehle ist eine solche Höhle und eines der bedeutendste natürliche Felsquartiere in Sachsen-Anhalt. Hier konnten 10 Arten der flatternden Säuger nachgewiesen werden. Außerdem hat man 12 Fledermausarten in den Karsthöhlen des Zechsteins gefunden.

Einige Fledermausarten nutzen die Höhlen ganzjährig als Quartier, andere nur zeitweilig. In der Heimkehle sind von Anfang Mai bis Mitte Juli kaum Fledermäuse anzutreffen. Vorläufige Ergebnisse zeigen aber, dass sich zu den Hauptzeiten ca. 100 Tiere in der Höhle aufhalten. 

Ein weiteres großes Fledermaus-Quartier in Sachsen-Anhalt ist die Grube Büchenberg. Hier überwintern etwa 8 Arten in unübersehbarer Anzahl, so zum Beispiel die Fransenfledermäuse oder die Bartfledermäuse. Für den Aufenthalt der einzelnen Fledermausarten in ihren Quartieren spielen Luftbewegungen sowie unterschiedliche Temperaturverhältnisse in der Höhle eine entscheidende Rolle. 

Lesen Sie hier bei uns mehr zu den einzigartigen Landschaften und ihre Bedrohung:

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Mittwoch, 21.6., Sitzung des Landesvorstands, 17.15 Uhr, Landesgeschäftsstelle Magdeburg

 

Freitag, 23.6., LAK Energie, 18 Uhr, Landesgeschäftsstelle

 

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