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BUND: 2. MIFA verhindert – Lebensraum bleibt erhalten

 

Die Stadt Sangerhausen wird ihren eigenen Antrag zum Umsiedeln von 40 Tieren des geschützten und vom Aussterben bedrohten Feldhamsters vorerst nicht weiterverfolgen – der Investor hat die vereinbarte finanzielle Sicherungsleistung nicht getätigt. Der Lebensraum der Kernpopulation bleibt erhalten.

 

Die Stadt Sangerhausen hatte dazu bereits Ende Oktober 2016 eine Ausnahmegenehmigung beantragt und wollte diese sofort umsetzen, weil ein holländischer Investor auf den von einer lokalen Hamster-Population bewohnten Flächen ein Gartenbaukompetenzzentrum realisieren wollte. Auf Beschwerde des BUND hatte das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg (OVG) dies abgelehnt.

 

Neun Institutionen, darunter die Stadt Magdeburg, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und die Evangelische Kirche Mitteldeutschland haben am 8. Mai eine gemeinsame Erklärung zur „Revitalisierung der Dornburger Alten Elbe“ unterzeichnet. Sie wollen in engem Schulterschluss das größte Altwasser Deutschlands vor einer vollständigen Verschlammung retten. Auch die Umweltministerin Sachsen-Anhalts, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert, besiegelte den Willen des Landes zur Rettung des wertvollen Gewässers und übergab dem BUND-Auenzentrum einen Förderbescheid für erste Planungsschritte...

Das geplante Wintertourismus-Projekt „Natürlich Schierke“ ist für den BUND Sachsen-Anhalt nicht zukunftsfähig und verstößt gegen Naturschutzrecht.

20 Hektar Kahlschlag von wertvollem Moorwald ist kontraproduktiv für den Tourismus.

Der BUND fordert die Offenlegung aller Akten.

Lesen Sie hier die aktuellen Pressemitteilungen...

Tierhaltung, Massentierställe, Gentechnik, Überdüngung, Artensterben, Gewässerbelastung, Höfesterben... Dieses sind nicht nur nationale Probleme und stehen immer wieder in den Medien zur Diskussion. Vielmehr sind es auch EU-weite Probleme. Zusätzlich werden hauptsächlich Großunternehmen subventioniert, wohingegen der ökologische Landbau oder die kleine, personalintensive, bäuerliche Landwirtschaft kaum gefördert wird.

 

Bis zum 2. Mai haben Sie die Möglichkeit, Ihre Meinung zur europäischen Agrarwende mitzuteilen. Nutzen Sie die EU-weite Bürgerbefragung:

Glyphosat ist hauptverantwortlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft. Glyphosat steht im Verdacht, hormonell wirksam und auch weiterhin krebserregend beim Menschen zu sein. Es gilt als "organschädigend".

Gemeinsam mit mehr als 20 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen fordert der BUND daher: Glyphosat verbieten!

 

Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln.

 

Der BUND fordert zudem eine Reform des europäische Pestizid-Zulassungsverfahrens an. Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat!

Wollen Sie Gentechnik auf europäischen Ackerböden? Fordern Sie Ihre MinisterInnen dazu auf, gegen den Anbau zu stimmen!

 

Die Gentechnikfreiheit Europas steht auf der Kippe. Bisher machen es Europas Gesetze schwer, GVO-Produkte auf europäischem Boden anzubauen. Doch das könnte sich bald ändern. Die EU-Kommission schlägt den europäischen Mitgliedstaaten vor, den Anbau von zwei Genmaissorten (Bt11 und 1507) und die Anbauerneuerung von einer weiteren Variante (MON810) zu genehmigen.

 

Wenn sich die EU-Mitgliedsländer nicht einig werden, könnte die EU-Kommission die Maissorten im Alleingang zulassen. Einzig Spanien baut derzeit gentechnisch veränderten Mais an. Aber: Gentechnik-Pflanzen und ihre Pollen machen vor Staatsgrenzen nicht Halt und könnten so auch auf deutschen Tellern landen.

Darum müssen die MinisterInnen mit einem klaren „Nein“ stimmen.

 

Fordern Sie Verkehrsminister Dobrindt zum Handeln auf!

 

Kopfschmerz, Schwindel, Atemnot: Stickoxide sind eine Gefahr für unsere Gesundheit. Wir fordern von Verkehrsminister Dobrindt: "Ziehen Sie endlich Konsequenzen aus dem Abgasskandal. Verbieten Sie den Verkauf dreckiger Dieselneuwagen!" Machen Sie mit!

 

Der Schutz von Mensch und Tier vor hormonell wirksamen Chemikalien darf nicht geschwächt werden. Jetzt protestieren!

Foto: ct-press Christian Wohlt

13. Dezember 2016: In einem gerichtlichen Vergleich zum Abschnitt 1.4 erkämpft der BUND Sachsen-Anhalt umfangreiche Verbesserungen für Anwohner und Natur.

 

Für die beiden trassennah gelegenen Ortschaften konnte der BUND zusätzlichen Lärmschutz durchsetzen, der über die gesetzlichen Grenzwerte hinausgeht: für Lüderitz eine Verlängerung des Lärmschutzwalles und für Schleuß eine Lärmschutzwand, die bisher nicht vorgesehen war.

Mit einem Maßnahmebündel konnte der BUND den Schutz von Natura 2000-Gebieten und bedrohten Arten verbessern und Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes abmildern: zusätzliche Kompensationsflächen (75 ha), zusätzlicher Schutz für Fledermäuse und Amphibien und zusätzliche Hecken- und straßenbegleitende Baumpflanzung.

„Die Position des BUND zur A 14 ist unverändert“, erklärt dazu Landesvorsitzender Ralf Meyer, „nach wie vor lehnen wir diese Autobahn als überdimensioniertes Projekt ab, für das ein verkehrlichen Bedarf nicht vorhanden ist. Da wir aber wenig Chancen in diesem Abschnitt sehen, unser Verkehrskonzept eines Ausbaus der B 189 auf dem Rechtsweg durchzusetzen, haben wir diesen Weg beschritten, um das Optimum für Mensch und Natur herauszuholen.“ (siehe Pressemitteilung vom 13.12.2016)




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Unsere Veranstaltungen im Rahmen der Langen Woche der Nachhaltigkeit 1.6.-11.6. Magdeburg und Sachsen-Anhalt:

 

Donnerstag, 1.6. "Milch-Markt-Macht - die Probleme der Milchbauern", Information und Diskussion mit Landwirten, ab 16 Uhr im Moritzhof Magdeburg

 

Montag, 5.6. Pflanzenschönheiten zum Pfingstmontag im Umweltzentrum Franzigmark, BUND Halle-Saalekreis, Botanische Exkursion und Verarbeitung von Sommerkräutern, 11- 16 Uhr

 

Dienstag, 6.6. Abendspaziergang an den Elben, Treffpunkt Sternbrücke, Inselseite (Rotehornpark), 18:30 bis etwa 20:30 Uhr

 

Donnerstag, 8.6. BioAbend- und LokalMarkt Magdeburg und im Rahmen der "Langen Woche der Nachhaltigkeit" zusätzlich der "Markt zur guten Tat" ab 15 Uhr bis 21 Uhr, Schellheimer Platz

 

Sonntag, 11.6. Das nachhaltigste Karussell der Welt, Familienhaus Magdeburg, 10-14 Uhr

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Wie wäre es dann mit einem bleibenden Wert - einer Alleenpatenschaft.

Der BUND unterstützt die "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschen­feind­lichkeit und Gewalt".

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